1815

1815 Ein Kongress der Superlative.

Der Wiener Kongress war einer der ersten Friedenskongresse der Neuzeit. Die damaligen Großmächte England, Russland, Österreich, Preußen und auch Frankreich verhandelten die politische Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons. Es sollte eine stabile Friedens- und Staatenordnung geschaffen werden, aber letzten Endes wurde es ein Geschacher um Gebietsgewinne und Einflusssphären. Intrigen, Bestechung, Spionage gehörten unerlässlich dazu.

Daneben sorgten Tanz, Theater, Sex und ausschweifende Bankette für Entspannung. Doch Napoleon floh von Elba und stellte eine Armee auf. So traf man sich zwei Wochen nach dem Ende des Kongresses bei Waterloo, um ihn endgültig zu besiegen. Anschaulich erzählt Adam Zamoyski anhand vielfältigster Quellen das Geschehen und lässt den Leser an der schillernden Atmosphäre in Wien hautnah teilhaben.

›Nach seinem Bestseller ›1812‹ über Napoleons Russlandfeldzug entfaltet Adam Zamoyski auf der Grundlage von Dokumenten, Briefen, Tagebüchern und Polizeiberichten in sechs Sprachen ein fulminantes historisches Panorama, das bestechende Analysen der Politik sowie intime Einblicke in das frivole Leben hinter den höfischen Kulissen bietet.

Autor
Adam Zamoyski
studierte Geschichte und Sprachen in Oxford. Er lebt als Historiker und Autor in London.

1815
Autor: Adam Zamoyski
704 Seiten, mit 47 Abb. und 28 Karten, Broschur
dtv
Euro 16,90 (D)
Euro 17,40 (A)
ISBN 978-3-423-34891-1

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