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36Zwei tragische Liebesgeschichten.

Nora Bossong erzählt von Antonio Gramsci, dem legendären, schwerkranken italienischen Kommunisten, von Julia Schucht, der russischen Genossin, die er im Sanatorium kennenlernt, und von Anton Stöver, der im Rom der Gegenwart nach einem verschollenen Manuskript Gramscis sucht.

Ihr faszinierender Roman entwirft zwei Geschichten aus zwei Epochen, die doch eigentlich nur eine sind: der Konflikt zwischen den großen Gefühlen für einen Menschen und dem großen Kampf für die ganze Menschheit.

Anton Stövers Ehe ist zerbrochen, seine zahllosen Affären sind vorbei, als Wissenschaftler ist er endgültig in der Sackgasse. Nun reist er von Göttingen nach Rom, um ein verschollenes Notizheft Antonio Gramscis zu suchen, des legendären italienischen Kommunisten: Ist es aus politischen Gründen beiseitegeschafft worden? Oder aus ganz persönlichen?

In Rom begegnet Stöver einer jungen Frau, in die er sich obsessiv verliebt, während er sich weiter mit der vergangenheit beschäftigt: Der gebrechliche, fieberkranke Gramsci erholt sich in einem sowjetischen Sanatorium. Eigentlich soll er Italien vor der Machtübernahme Mussolinis bewahren, doch stattdessen verliebt er sich in die russische Genossin Julia Schucht.

Autorin
Nora Bossong
, 1982 in Bremen geboren, studierte in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut und an der Humboldt-Universität in Berlin Philosophie und Komparatistik. Sie veröffentlichte die Romane ›Gegend‹ (2007) und ›Webers Protokoll‹ (2009) und die Gedichtbände ›Reglose Jagd‹ (2007) und ›Sommer vor den Mauern‹ (2011, ausgezeichnet mit dem Peter Huchel-Preis 2012).

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Autorin: Nora Bossong
320 Seiten, TB.
dtv
Euro 11,90 (D)
Euro 12,30 (A)
ISBN 978-3-423-14573-2

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