Ady Suleiman “Memories”

adyMan sagt ihm nach, er hätte Soul im Überfluss und eine Stimme zum Niederknien. Da passt es gut, dass der gerade einmal 21-jährige Singer/Songwriter aus Nottingham keine Geringere als Amy Winehouse zum Vorbild erkoren hat. Weitere ihm wichtige Einflüsse stellen B.B. King, James Blake und Jamie Woon dar.

Bekannt wurde der halbtansanische Brite, der mittlerweile in London lebt, durch BBC-Radio 6-Moderator Gilles Peterson. Dieser kürte Ady Suleiman bei seinen Worldwide Awards zum »Breakthrough Act of the Year«. Im Anschluss veröffentlichte Suleiman 2015 einige EPs und begleitete Künstler wie Leon Bridges, Michael Kiwanuka, Lianne La Havas sowie Fat Freddy’s Drop auf Tour. Suleimans Sound changiert zwischen Neo Soul, Funk, Reggae und klassischem R’n’B.

Inhaltlich arbeitet sich Suleiman auch an weniger sonnigen Themen ab, zum Beispiel Depressionen, psychische Gesundheit, schwere Trennungen oder Abhängigkeit. Dabei positioniert er sich auf ehrliche und persönlich überzeugende Weise. Alle Titel seines Debüts »Memories«, für dessen Veröffentlichung eigens das Label Pemba gegründet wurde, hat Suleiman selbst geschrieben und co-produziert. Ihm zur Hand gingen Cassel The Beat Maker (Akala, Plan B), Richard Archer, Eric Appapolay (Neneh Cherry, Craig David, Lionel Ritchie) und Grades (Bastille, Dua Lipa, Khalid).

Tracks
1 I Remember
2 Need Somebody to Love
3 Longing For Your Love
4 Serious
5 Say So
6 Make Sense (Interlude)
7 Memories
8 So Lost
9 My Love (Interlude)
10 If I Die
11 Not Giving Up
12 Loving Arms

Ady Suleiman “Memories”
Pemba

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