AJR sind zurück mit neuem Video zur Single „100 Bad Days“

Die schlechtesten Entscheidungen ergeben die besten Geschichten“: das ist die scharfsinnige Erkenntnis, die dem neuen AJR-Song „100 Bad Days“ zu Grunde liegt.

Zu den positiven Begleiteffekten einer mangelhaften Situationsbeurteilung mit anschließender, vorteilsverminderter Beschlussfindung zählt für die New Yorker Brüder Adam, Jack und Ryan Met allerdings nicht nur die Inspiration für Songtexte, sondern auch die höchst praktische Nebenwirkung, dass man im Rahmen gesellschaftlicher Events etwas zu erzählen hat.

Oder wie es AJR (verpackt in eine catchy Hookline) als griffigen Merksatz auf den Punkt bringen: „100 bad days made a 100 good stories, a 100 good stories make me interesting at parties“.

AJR produzieren seit mehr als vierzehn Jahren im Wohnzimmer ihres Apartments im Stadtteil Chelsea Musik. Den ersten großen Erfolg feierte das Trio, das einst als Straßenmusiker anfing, im Jahr 2013, als ihr Song „I’m Ready“ im Trailer des Amy Shumer-Films „Trainwreck“ (deutscher Titel „Dating Queen“) zum Einsatz kam. Die Folge: der Electro-Popsong verzeichnete 27 Millionen YouTube-Views, knapp 66 Millionen Spotify-Streams und wurde mit Platin ausgezeichnet. In Australien erreichte der Song Platz fünf der Single-Charts. Nach zwei EPs (2013 bzw. 2014) und dem US Top 20-Album „Living Room“ (2015), veröffentlichten AJR im September 2016 die EP „What Everyone’s Thinking“.

Der Song „Weak“ aus der EP verzeichnet alleine mehr als 337 Millionen Spotify-Streams, verkaufte sich weltweit mehr als 1,3 Millionen Mal und erreichte in über 18 Ländern Gold/Platin-Status. Hierzulande erreichte „Weak“ die Top 20 der Charts und Top 40 der Airplay-Charts und überschritt die Goldgrenze. Sie absolvierten Konzertreisen als Support von Demi Lovato, Fifth Harmony und Lindsey Stirling. Im Februar 2018 veröffentlichte das Trio die Single „Sober Up“, die in Zusammenarbeit mit Weezer-Legende Rivers Cuomo (der sich als Fan des Songs „Weak“ outete) entstand. Der Song erreichte Platz eins der Billboard Alternative Charts und wurde in den USA mit Platin ausgezeichnet. Die Nachfolgesingle „Burn Down The House“ konnte sich in den Billboard Hot 100 platzieren und wurde mit Gold ausgezeichnet.

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