Allerseelenschlacht

allerseelenschlachtAm 2. November 1944 ging die ›Allerseelenschlacht‹ als verlustreichste und schwerste Kampfoffensive der US-Truppen in die amerikanische Geschichte ein. Erst im Februar 1945 gelang der US-Armee, nach dem Scheitern der deutschen Ardennenoffensive, der Vorstoß in die Jülicher Börde.

Die Schlachten im Hürtgenwald kosteten über 12.000 Amerikanern das Leben. Noch heute wird am Memorial Day den Opfern gedacht, so auch auf dem Militärfriedhof im belgischen Henri Chapelle. Dort setzt auch die Handlung des neuen Kriminalromans »Allerseelenschlacht« von Olaf Müller an.

Gleich drei Kommissare aus Aachen, Reims und Maastricht ermitteln die Morde an drei ehemaligen SS-Soldaten, die damals im Hürtgenwald an der Front kämpften. Erste Hinweise finden sich in der Kunstszene, wo die Opfer in einem verbrecherischen Netzwerk agierten.

Dabei geraten die Ermittler in einen gefährlichen Strudel um Rache und Nazi-Raubkunst. Dies bettet der Autor in einem ereignisreichen Plot ein, der vor allem von der Ermittlungsarbeit im Dreiländereck lebt.

Autor
Olaf Mülle
r wurde 1959 in Düren geboren. Er ist gelernter Buchhändler und studierte Germanistik sowie Komparatistik an der RWTH in Aachen. Seit 2007 leitet er den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Sprachreisen führten ihn oft nach Frankreich, Italien, Spanien sowie Polen und Austauschprojekte in Aachens Partnerstädte Arlington (USA), Kostroma (Russland) und Reims (Frankreich). Olaf Müller hält Vorträge u.a. zum Thema Heimat und Identität. Als Segelflieger kennt er die Eifel aus der Luft. »Allerseelenschlacht« ist sein zweiter Kriminalroman im Gmeiner-Verlag nach »Rurschatten«.

Allerseelenschlacht
Autor: Olaf Müller
288 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 12,00 (D)
Euro 12,40 (A)
ISBN 978-3-8392-2506-6

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