Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

alsderAls Sophie ihre Festanstellung bei einer Tageszeitung verliert, ist sie fest entschlossen, ihr finanzielles Schicksal fortan selbst in die Hand zu nehmen und ihre ersten großen Romanzu Papier zu bringen. Über diese anfängliche euphorische Energie legt sich allerdings bald ein Schatten, und zwar in Gestalten von Sophies Kontostand, der zunehmend schrumpft – zuletzt auf die überschaubare Summe von 17,70 Euro, mit der sie sich bis zum Monatsende über Wasser halten muss.

In dieser Zeit lernt Sophie Hunger kennen und gesellschaftliche Ausgrenzung, und sie begegnet ihren ganz persönlichen Dämonen: dem Teufel Lorchus etwa, der sie ständig zu Untaten anstiften will, der vorwurfsvollen Stimme ihrer Mutter, ihrem Freund Hector, einem glücklosen und sexbesessen Musiker, ihrem fassungslosen Toaster, der pathetische Verse deklamiert, weil er nicht auf einer Online- Plattform versteigert werden will.

Sophie ist jung, qualifiziert, kreativ – und hat keinen Cent mehr in der Tasche. Die Aufträge als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung bleiben aus, die Rechnungen am Ende des Monats hingegen treffen verlässlich ein. Was tun, oder besser: Was nicht mehr tun?, fragt sie sich, während der Teufel ihr im Nacken sitzt und sie beständig in Versuchung führen will. Doch gibt sie ihm nicht nach und schreibt stattdessen einen Roman, in dem ihre Phantasie Königin ist und die Begrenzungen der Realität aufhebt.

Autorin
Sophie Divry
, geb. 1979 in Montpellier, lebt zurzeit in Lyon. „Als der Teufel aus dem Badezimmer kam“ erregte große Aufmerksamkeit in Frankreich und wurde für zahlreiche Literaturpreise nominiert.

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Autorin: Sophie Divry
272 Seiten, gebunden
Ullstein Verlag
Euro 21,00 (D)
Euro 21,60 (A)
ISBN 978-3-550-08136-1

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