Auf den Spuren der Anarchisten

aufdenspurenParis, Ende des 19. Jahrhunderts: Der arbeitslose Färber Ravachol (Herbert Fleischmann), eigentlich François Claudius Koenigstein, wird durch falsche Ansichten über die Gesellschaft, in der er lebt, zum Verbrecher. Seine Ideen holt er sich aus Schriften verschiedener Anarchisten.

Mit diesen rechtfertigt er auch sein brutales Vorgehen: Mord, Bombenanschläge auf angesehene Personen, Leichenfledderei. Aus dem einfachen Mann aus St. Étienne wird ein gefährlicher Revolutionär …

Dieser Film ist eine spannende Aufarbeitung über den „intelligentesten und unmoralischsten, den gerissensten und feinfühligsten, den elegantesten und brutalsten unter den Anarchisten“, so das Hamburger Abendblatt (7.1.1972). Am 8.1.1972 ergänzte die Zeitung: „Treffende Atmosphäre […]!

Regisseur Oswald Döpke gelang ein spannender Wechsel von wortlosen Aktionen und kurze Gesprächsszenen.“ Hörzu (4/1972) meinte: „Döpkes Regie hat […] Atmosphäre gezaubert. Schauspieler wie Fleischmann, Korte und Gertrud Kückelmann schlugen Funken aus dem Dialog. Dieser Film war eine große Nummer.“

Auf den Spuren der Anarchisten
FSK 16 J.
ca. 72 Min.
Pidax
Regie: Oswald Döpke
Darsteller: Herbert Fleischmann, Gertrud Kückelmann, Sonja Karzau, Hannelore Elsner, Hans Korte, Bernhard Minetti, Lothar Blumhagen, Maria Körber
Ton: DD 2.0
PAL – RC 2

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