Baedeker ?Russland ? Europäischer Teil?


Baedeker ?Russland ? Europäischer Teil?
Reiseführer und Karte als Set in praktischer Klarsichthülle
Seiten: 606, farbig, broschur
Baedeker
? 25,95 (D), ? 26,70 (A), sFr 46,90 (UVP)
ISBN 978-3-8297-1173-9

Ende März beim Murmansker Festival die Rentierrennen bewundern, im Juni beim Sabantui (übersetzt ?Pflugfest?) eine Münze im Sauermilchgetränk finden oder im legendären Moskauer Café Puschkin edelste russische Küche genießen ? mit den im neuen Baedeker ?Russland ? Europäischer Teil? versammelten besten Baedeker-Tipps kann man das Land von seiner schönsten Seite erleben.

Sämtliche Top-Reiseziele Russlands vom finnischen Erbe Wyborgs über den Goldenen Ring mit den schönsten altrussischen Städten bis zur Sommerhauptstadt Sotschi helfen gleich auf den ersten Seiten bei der Reiseplanung. Fünf Tourenvorschläge haben es in sich: Sie führen neben Moskau beispielsweise in die Enklave Kaliningrad, auf die Spuren der Donkosaken oder in den Ural mit seinen unberührten Landschaften.

Die außergewöhnlichen aufklappbaren 3-D-Darstellungen bieten faszinierende Ansichten des Kreml, der St. Petersburger Peter-Paul-Festung und der Mutter-Heimat-Gedenkstätte in Wologograd (ehem. Stalingrad) aus der Vogelperspektive. Und wie die Moskauer Basiliuskathedrale und sogar das Raumschiff Wostok gebaut sind, erfährt man dank der 3D-Darstellungen ebenfalls.
Wer den Baedeker aufschlägt, darf erst einmal sein Wissen unter Beweis stellen. ?Warum fand die Oktoberrevolution eigentlich erst im November statt??, ?Wie hieß der sowjetische James Bond?? und ?Warum sitzen auf russischen Bahnhöfen viele Menschen schweigend auf ihren Koffern?? Wer neugierig die Antworten nachblättert, wird mit wissenswerten Fakten und Anekdoten belohnt.
Guter Wodka macht keinen schweren Kopf ? deswegen ist dem ?Wässerchen? (sprichwörtliche Übersetzung für Wodka) ein Special gewidmet. Darin erfährt man wie und wozu man ihn trinkt. Wer mehr über das ?Allheilmittel? erfahren möchte, dem stehen erlesene Literaturtipps zur Seite. Weitere Specials beschäftigen sich beispielsweise mit dem berühmten russischen Kaviar oder dem ?Alten Königsberg?.

Spannend zu lesen sind neben der abwechslungsreichen Geschichte Russlands auch die kleinen Biografien über berühmte Persönlichkeiten. Im blau markierten Kapitel ?Fakten? tauchen der Künstler Wassilij Kandinsky und der Dichter Alexander S. Puschkin ebenso auf wie der Tänzer Rudolf Nurejew, der 1938 in einem Waggon der Transsibirischen Eisenbahn das Licht der Welt erblickte.
Alle wichtigen Reiseziele aus dem Land der dreizehn Millionenstädte, elf Zeitzonen und 130 Völker findet man im umfangreichen rot markierten Kapitel ?Reiseziele von A bis Z?. Jeder Ort wird kenntnisreich vorgestellt: von der sich täglich ändernden Metropole Moskau oder der früheren Hauptstadt des Russischen Reiches, Alexandrow, über Gorochowez mit seinen nahezu märchenhaften altrussischen Kirchen und Klöstern bis zu den UNESCO-geschützten Dünenlandschaften der Kurischen Nehrung.
Farbig markierte ?Erleben-Kästen? helfen dabei, je nach Geldbeutel bestens zu speisen oder zu nächtigen. In der weltweit größten Stadt jenseits des Polarkreises, Murmansk, sollte man ? so ein Tipp ? im Café Leto unbedingt die Suppe Suomi mit rotem Kaviar und Lachsforelle probieren. Wer sich zu den Walaam-Inseln nördlich des Ladogasees aufmacht, nächtigt komfortabel im Pijpun Picha direkt am See. Wer es fein und teuer mag, wird die exzellente Küche in außergewöhnlichem Jugendstilambiente im St. Petersburger Grand Hotel ?Europe? schätzen.
Hätten Sie es gewusst? Da erst nach der Oktoberrevolution (sie fand nach altem ?Julianischem Kalender? am 25. Oktober 1918 statt) der 13 Tage vordatierte Gregorianische Kalender eingeführt wurde, fällt der Revolutionstag nach neuer Zeitrechnung in den November.

Im Westen unbekannt, im Osten Kult: Die TV-Serie ?17 Augenblicke des Frühlings? dreht sich um den sowjetischen James Bond names Max Otto von Stirlitz. Eine Schweigeminute vor Beginn der Zugfahrt soll den Menschen eine gute Reise bescheren. Dieses Ritual bringt viele Menschen dazu, stillschweigend auf russischen Bahnhöfen auf ihren Koffern zu sitzen.

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