Bagdad

bagdadErinnerungen an eine Weltstadt.

Für den kleinen Najem war das ferne Bagdad ein utopischer Ort, den er sich des Nachts ausmalte. Ein Ort der Träume, von dem sein Vater, der dort als Taxifahrer arbeitete, Geschenke und Geschichten mitbrachte. Einige Jahre später spaziert er an der Hand des Vaters durch die Stadt seiner Träume und erfährt hautnah den Zauber dieser Metropole mit dem Charme, Chic und der Weltoffenheit von London oder Paris.

Im Februar 1963 wurde Bagdad nach einem Putsch weitgehend zerstört, und mit der liberalen Kultur war es für immer vorbei. 1980 verlässt Wali die geliebte Stadt, mit nichts als ein paar hundert Dollar und einigen wenigen Büchern.

Eine Liebeserklärung – ein wahres Fundstück.

Autor
Najem Wali
, geboren 1956 in Basra/Irak, erlitt als Regierungsgegner Haft und Folter. 1980, nach Ausbruch des Iran-Irakkriegs, ist er nach Europa emigriert, studierte Deutsche und Spanische Literatur in Hamburg und Madrid und lebt heute als Schriftsteller und Kulturkorrespondent der arabischen Zeitung ›Al-Hayat‹ in Berlin. Wali ist die Stimme des aufgeklärten Irak in Deutschland. Sein Denken und Wirken zielt auf Verständigung und friedlicher Koexistenz zwischen westlicher und arabischer Welt. Für den Roman ›Bagdad Marlboro‹ erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2014.

Bagdad

Autor: Najem Wali
416 Seiten, TB.
dtv
Euro 14,90 (D)
Euro 15,40 (A)
ISBN 978-3-423-14582-4

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