Blackbeard – Der wahre Fluch der Karibik


Blackbeard – Der wahre Fluch der Karibik
Großbritannien 2005; FSK 12 J.; ca. 98 Min. + 50 Min. Bonus; Polyband; Regie: Richard Dale, Tilman Remme; Darsteller: James Purefoy, Mark Noble, Roger Barclay
Ton: DD 5.1; PAL; RC 2

Seit dem Mega-Erfolg ?Fluch der Karibik?sind sie zwar wieder in aller Munde, doch kaum jemand weiß, wer die echten Räuber der Meere waren und wie sie lebten.Mit großem filmischem Aufwand und wissenschaftlicher Akkuratesse zeichnet Regisseur Richard Dale das Leben des Karibik-Piraten Blackbeard nach.

In der Blütezeit des Piratentums treffen sich die großen Räuber der Meere in einer Taverne auf den Bahamas. Der Gefährlichste unter ihnen, Blackbeard, macht dort 1717 eine schicksalhafte Begegnung mit dem Seemann Israel Hands. Gemeinsam beschließen die beiden Männer, von nun an größere Ziele anzustreben.

Nach der Eroberung der französischen Sklaven-Galeone LaConcorde kann nichts den Aufstieg von Blackbeard zum erfolgreichsten Piraten der Meere aufhalten: Ein Jahr später kommandiert der charismatische Kapitän bereits eine kleine Flottille von vier Schiffen. Als er schließlich sogar den Hafen von Charleston belagert, wird er von der britischen Navy gnadenlos gejagt…

Vieles im Leben des größten Schreckens der Meere seiner Tage bleibt auch nach 300 Jahren noch rätselhaft. Nicht einmal der bürgerliche Name Blackbeards ist genau überliefert. In der Literatur wird er (mit kleinen Abweichungen) sowohl Edward Teach als auch Edward Thatch genannt. Man nimmt an, dass der Pirat um das Jahr 1680 in Bristol geboren wurde. Seine zweifelhafte Karriere kam wahrscheinlich nicht aus heiterem Himmel: Bereits im Queen Anne?s War (1701 bis 1714) könnte Blackbeard als Freibeuter der britischen Krone das Entern feindlicher Schiffe erlernt haben. Sicher ist indessen, dass er (wie viele Piraten) nach dem Krieg in die ?Selbstständigkeit? ging und von da an auch die Seewege der Engländer unsicher machte.

Die erste schriftliche Erwähnung des größten Seeräubers stammt jedoch erst aus dem Sommer 1717. Berühmt machte Blackbeard nicht nur die Tatsache, dass er, wie nur ganz wenige Piraten, mit der ?Queen Anne?s Revenge? für einige Zeit ein großes Flaggschiff für seine aus bis zu vier Schiffen bestehende Flottille fand. Auch die beispiellose Belagerung des Hafens von Charleston im Mai 1718 ging in die Geschichtsbücher ein. Unverständlich bleibt, warum Blackbeard sich nicht entschloss, die Stadt zu plündern und stattdessen nur eine Kiste mit Medizin für seine Mannschaft forderte.

Sechs Monate nach der Belagerung kam das Ende: An der Küste North Carolinas, bei Ocracoke Inlet, traf Blackbeards Trupp auf die von Virginias Gouverneur Spotswood entsandte Streitmacht. Unter dem Kommando von Royal Navy Lieutenant Robert Maynard trugen die königlichen Truppen letztlich den Sieg davon. In der blutigen Schlacht kam auch Blackbeard selbst um. Sein abgetrennter Kopf schmückte den Bugsprit der Sloop des siegreichen Maynard.

Extras
50-minütige Begleitdokumentation zum Film mit vielen zusätzlichen Hintergrundinfos.

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