Boxhagener Platz – Das Original-Hörspiel zum Film


Boxhagener Platz – Das Original-Hörspiel zum Film
Sprecher: Peter Jordan, Gudrun Ritter, Michael Gwisdek, Samuel Schneider, Meret Becker, Jürgen Vogel
2 CDs – ca. 120 Min.
GoyaLit
? 14,95 (D & A)
ISBN 978-3-8337-2530-2

1968 in Ostberlin: Während Studentenunruhen und sexuelle Revolution den Westen bewegen, erleben Oma Otti und ihr zwölfjähriger Enkel Holger auf dem Boxhagener Platz ihre ganz eigenen Abenteuer.

Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut. Aber deshalb lässt sie sich noch lange nicht von dem Altnazi Fisch-Winkler Avancen machen. Da ist Otti der ehemalige Spartakuskämpfer Karl Wegner schon lieber.

Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger wird zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit „revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Doch dann wird Karl verhaftet.

Peter Jordan führt als Erzähler durch diese Geschichte voll trockenem Humor, Melancholie und Berliner Charme.

Sprecher
Peter Jordan
, geboren 1967 in Dortmund, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Ab 1994 spielte er am Theater Rostock, danach mehrere Jahre am Schauspielhaus in Bochum. Seit 2000 gehört er zum Ensemble des Thalia Theaters in Hamburg. Peter Jordan wurde im Rahmen des Kunstpreises Berlin 2003 mit dem Förderpreis der Akademie der Künste ausgezeichnet.

Gudrun Ritter
, geboren 1936 in Marienberg, studierte von 1956 bis 1959 an der Theaterhochschule Leipzig. Sie war in zahlreichen Theaterproduktionen am Deutschen Theater Berlin und am Berliner Ensemble zu sehen. Für das Kino spielte sie in Filmen wie „Verbotene Liebe“, „Antikörper“ und „Boxhagener Platz“. Im Fernsehen war sie unter anderem in den Serien „Tatort“ und „Bella Block“ sowie in dem Kinderfilm „Die Weihnachtsgans Auguste“ zu sehen.

Michael Gwisdek, geboren 1942 in Berlin, machte zunächst eine Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker und arbeitete unter anderem als Dekorateur, Buffetier und Clubhausleiter. Später studierte er am Theaterinstitut Leipzig Regie und ab 1965 an der Schauspielschule in Berlin-Schöneweide. Er spielte am Theater in Karl-Marx-Stadt, an der Volksbühne Berlin und am Deutschen Theater Berlin. Im Kino war er in Filmen wie „Wachtmeister Zumbühl“ und „Good Bye, Lenin!“ zu sehen. Für das Fernsehen stand er unter anderem im „Tatort“ und in „Das Wunder von Berlin“ vor der Kamera. Michael Gwisdek wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Silbernen Bären, dem Ernst-Lubitsch-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seit Ende der 1980er Jahre arbeitet Gwisdek auch als Filmregisseur.

Samuel Schneider wurde 1995 geboren. Er stand bereits am Berliner Ensemble auf der Bühne und spielte in dem Kurzfilm „Schautag“. Samuel Schneider stand für mehrerer Fernsehproduktionen vor der Kamera, unter anderen für den Film „Guter Junge“ und die Serie „SOKO Wismar“.

Meret Becker wurde 1969 in Bremen geboren. Erste Schauspielerfahrungen machte sie mit fünf Jahren in der Fernsehserie „Rappelkiste“. Es folgten weitere Fernsehrollen in der Serie „Auf Achse“ sowie in den Filmen „Kaltgestellt“ und „Der Mond scheint über Kylenamone“. Mit 17 gab Meret Becker die Schule auf, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Der bundesweite Durchbruch gelang ihr Anfang der 1990er Jahre mit den Kinofilmen „Allein unter Frauen“, „Happy Birthday, Türke“ und „Kleine Haie“. Weitere bekannte Kinofilme mit Meret Becker sind „Das Versprechen“, „Das Leben ist eine Baustelle“, „Comedian Harmonists“ und „München“. Sie wurde unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Filmpreis, der Goldenen Kamera, dem Deutschen Filmpreis und dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Meret Becker ist auch Musikerin und Chanson-Interpretin.

Jürgen Vogel, geboren 1968 in Hamburg, zählt zu den Stars des jungen deutschen Films. Der Durchbruch gelang ihm 1991 in der Rolle eines Gelegenheitsarbeiters im Kinofilm „Kleine Haie“. Es folgten Filme wie „Die Apothekerin“, „Nackt“ und „Rosenstraße“. Für den halbdokumentarischen Musik-Film „Keine Lieder über Liebe“ gründete er 2004 zusammen mit den Musikern Thees Uhlmann, Max Schröder, Marcus Wiebusch und Felix Gebhard die Hansen Band. Jürgen Vogel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Bayerischen Filmpreis, den Rolf Grimme-Preis und die Goldene Kamera.

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