Brixtonboogie “Urban Blues”


Brixtonboogie “Urban Blues”
Ferryhouse

Es gibt Musikstile, die kommen ? und gehen auch wieder. Es gibt Musikstile, die bleiben ? und erstarren. Und dann gibt es Musikstile, die sind so eigen, so groß, dass sie immer da sind ? und sich immer wieder erneuern. Jazz ist so ein Stil. Reggae auch. Und, natürlich, der Blues.

Der Hamburger Musik-Produzent Krisz Kreuzer liebt seit seiner Jugend den Blues. Für ihn ist das eine Musik mit Haltung. Die sich gegen Demütigungen zur Wehr setzt. Die Kraft und Seelenfrieden spendet. Die aufgeschlossen voran schreitet. Und die heute nicht nur in dem Nachlass verwaltenden Blues-Ghetto, sondern in Songs von Depeche Mode und The Godfathers zu finden ist.

Um seine Vorstellung eines neuen, modern-urbanen Blues zu realisieren, gründete Kreuzer BRIXTONBOOGIE. Das Kollektiv besinnt sich auf die Tiefe und Spiritualität einer uralten Tradition. Andererseits reichert sie diese mit zeitgenössischen Klängen wie HipHop oder Dubstep und mit Themen an, die direkt aus unserem Alltag stammen.

BRIXTONBOOGIE ist so ein reinigendes Gewitter und zugleich die frische Brise danach. Der Blues des 21. Jahrhunderts.

Die 12 Takte des BRIXTONBOOGIE
1. Intro

Ach ja, der Blues. Die meisten meinen, der Blues sei die ewige Klage. Ein Heulen und Zähneklappern. Das stete Nichtweiterwissen. Wie in dem alten Witz: Was passiert, wenn man eine Blues-Platte rückwärts abspielt? Man bekommt zuerst seinen Glauben an Gott, dann seine Würde, dann seine Frau und schließlich seinen Job zurück ? und am Ende wacht man auf. Was stimmt: Den Blues spürt man, wenn man unten ist. Was aber auch stimmt: Der Blues hilft einem, wieder hoch zu kommen. Und was nur wenige wissen: Der Blues ist ein Einpeitscher, ein Kraftspender, ein Mutmacher. Wie der Kaffee am Morgen: black, strong, tasty. »Das Jammern«, sagt Krisz Kreuzer daher, »bediene ich nicht.«

2. Krisz Kreuzer
»Ich meine«, fährt Krisz Kreuzer fort, »ich bin gesund, ich liebe meine Freundin, meine Freundin liebt mich, die Firma läuft auch einigermaßen und vor mir steht ein frisches Bier. Das Kapitel scheidet also aus.« Kreuzers Therapeut sieht das übrigens auch so. Geboren wurde Krisz Kreuzer 1962 in Münster. Eines Morgens wachte der Schlacks auf und stieß in der Schule auf Leute, die ständig den Blues hörten, auch ständig den Blues spielten. »Den weißen Blues«, präzisiert Kreuzer. »Eric Clapton, Rory Gallagher, Stevie Ray Vaughn ? all die, die den Blues bekannt gemacht, auch weichgespült haben. Doch es gab Bezüge zu den Originalen, viele Klassiker wurden ja nachgespielt.«

Im Alter von 16 Jahren entschied sich Kreuzer, weil alle anderen Gitarre spielten, die Blues-Harmonika zu übernehmen. »Ich war kein Virtuose, verfügte aber über ein okayes Grundgefühl und bekam daher stets Jobs in lokalen Bands. Das hat Spaß gemacht, man fühlte sich als jemand, der jung und unterwegs, also heiß war. Andererseits war es klein, unbedeutend und ging mir zwischendurch echt auf den Sack: immer die gleichen Nummern, immer der gleiche Shuffle-Beat. Aber ich war noch nicht in der Lage, dem etwas Eigenes entgegen zu stellen.«

Für die nächsten 25 Jahre hatte Krisz Kreuzer nicht mehr so viel mit dem Blues zu tun, parkte ihn im Verborgenen. Nach einer typischen Zickzack-Karriere ? in Reggae-Bands, als Pop-Promoter, Festival-Veranstalter und TV-Moderator ? ist Krisz Kreuzer seit 1998 Co-Besitzer der Hamburger Produktionsfirma Bass.

3. BRIXTONBOOGIE ? der Ursprung
Im Jahr 2004 spielte Kreuzer seinem Ton-Ingenieur zufällig ein paar alte Blues-Vinyle vor, die alle Umzüge und Plünderungen seiner Plattensammlung überstanden hatten. »Das war, als ob plötzlich uralte Freunde aufgetaucht wären. Ich dachte nur: Mann, ist das deep.« In derselben Sekunde entstand die Idee: Man behält die tiefe musikalische Kraft des Blues, paart sie mit mit Country, mit Dub, mit Folk, mit Funk, mit HipHop, und transformiert sie so zu etwas Neuem. Zu modernem, jetzigem urbanen Blues.

Das klingt einfach ? und ist wie alles Einfache verflucht schwer. Kreuzer sagte erst einmal: »Hey, lass uns das samplen und Beats drunter schrauben.« Gesagt, getan: Auf Samples aus »Black, Brown and White« von Big Bill Broonzy, einem Protestsong der frühen 50er Jahre, dem »Hobo Blues« von John Lee Hooker, einer Hymne auf das Schwarzfahren, und einer mit Harp-Fragmenten durchzogenen Live-Ansage von Sonny Boy Williams wurden diverse Beats gelegt.

Das Ergebnis ging allerdings nicht gerade durch die Decke. »Ich kapierte schnell, dass es mit pumpenden Beats allein nicht getan ist«, bilanziert Kreuzer. »Ich wollte da aber auch nicht musikhistorisch rangehen. Ich wollte, dass es organisch wirkt, deep ist, bounct. Die Härchen müssen flimmern.« In diesem Moment wurde BRIXTONBOOGIE geboren.

4. BRIXTONBOOGIE ? der Name
Die wahre Geschichte der späteren Namensfindung hat etwas mit einem ziemlich albernen Wortspiel zu tun und kann hier unterschlagen werden. Auch, weil die Assoziationen längst wichtiger geworden sind. Brixton ? ein Stadtteil im Süden Londons. Ursprünglich Brach- und Ackerland. Heute, wie es Nelson Mandela ausdrückt, »die Seele des schwarzen Britanniens«.

Bekannt für seine Musik-Szene (hier entstanden Jungle, Drum?n?Bass und Grime), für seinen Markt (in dem man lebende Piranhas kaufen kann) und seine politische Geschichte. In Brixton kam es wiederholt zu Kämpfen der eingewanderten Einwohner mit rassistischen Polizisten. Musikalisch wurde der Stadtteil in »Electric Avenue« von Eddy Grant und natürlich mit »The Guns of Brixton« von The Clash gewürdigt, filmisch in »V wie Vendetta« als ein Ort des Aufstandes.

Boogie ? ursprünglich ein Klavierstil, der in den USA Anfang des 20. Jahrhunderts entstand und harmonisch dem Blues-Schema entspricht, allerdings härter und dynamischer ist. In den 30er und 40er Jahren die Popmusik Amerikas, ein Grundstein des Rock?n?Roll und noch heute lebendig: Led Zeppelin, Earth-Wind & Fire, Paolo Conte, The Brian Setzer Orchestra oder Richard Dorfmeister, sie alle spielten den einen oder anderen Boogie. Von Boogie Down Productions ganz zu schweigen. Das Verb »to boogie« ist inzwischen ein Synonym für tanzen und ? etwas freier verwendet ? für den gelungenen Geschlechtsverkehr.

5. Martin Scorsese ? ein Exkurs
Der Regisseur seziert in seinen Filmen nicht nur gern die blutigen Eingeweide der Mafia, er liebt auch den Blues. Die von ihm initierte siebenteilige Filmreihe »The Blues«, an der u. a. auch Clint Eastwood mitwirkte, gilt als Meilenstein des Dokumentarfilms. Als der dazugehörige Film von Wim Wenders, »Soul of a Man«, auf der Berlinale präsentiert wurde, suchte der Verleih für die After-Show-Partie einen Blues-DJ.

Man fand Krisz Kreuzer. »Das war extrem lustig, weil ich viele Originale gespielt habe, die man nur als Cover-Versionen kennt«, sagt Kreuzer. »Und als das Management der Fantastischen Vier auftauchte, habe ich >The Lost Generation< von ?The Lost Generation? aufgelegt, den Song, der >Ein Tag am Meer< gezeugt hat. Die haben immerhin kurz gezuckt.« Andere Gäste auch. Allerdings aus anderen Gründen: Sie tanzten. Als sich dann noch eine Dame der VW Sound Foundation am DJ-Pult meldete und bei Kreuzer eine 100 Tracks umfassende Blues-Compilation für das hauseigene Restaurant in Auftrag gab, wusste er, er ist auf dem richtigen Weg. 6. BRIXTONBOOGIE ? die Entwicklung
Immer, wenn Zeit war, arbeitete Kreuzer an neuen Tracks. Bis es ihm reichte: »Ideen haben ja viele, am Computer rumprokeln kann auch jeder, also sagte ich mir, BRIXTONBOOGIE lässt die Hose runter und zieht durch. Ich bin der Gastgeber, der musikalische Direktor, der DJ und Harp-Spieler. Und jetzt spreche ich Leute mit Stimmen an, von denen ich mir erhoffe, dass sie etwas Genreübergreifendes mitmachen.«

Zu ihnen gehörte Wayne Martin. Der 65jährige Soulsänger stammt aus New Orleans und lebt derzeit in Berlin. Er bekam Playbacks zugeschickt und sagte sofort zu. »Wayne lebt den Blues«, sagt Kreuzer. »Wenn er mehr einen Take wiederholen sollte, beschimpfte er mich als motherfuckin? slavedriver. Alter, sagte ich dann, was willst du? Ich bin weiß.« Oder Masha. Die in Luxemburg Geborene arbeitet zwar heute im Elektro-Bereich, trainierte ihre Breitband-Stimme aber in verschiedenen Blues-Bands. »Masha scheißt sich nichts, das ist unglaublich«, so Kreuzer.

»Die singt auf Geburtstagsfeiern dem Jubiliar einen Blues in A als Ständchen, nur um den Raum ein wenig in Stimmung zu bringen.« Oder Nataly Dorra. Die im Schwarzwald geborene und in Kamerun aufgewachsene Pastoren-Tochter nahm als Pryde eine CD auf und lieh ihre Stimme bisher Udo Lindenberg, Xavier Naidoo oder Jan Delay. »Wehmut und Wut in einem Song verschmelzen zu lassen«, sagt Kreuzer, »das ist Nataly.« Oder Trina Hamlin.

Die in New York lebende Singer/Songwriterin hat bisher sieben Alben veröffentlicht, tourte mit Ricky Lee Jones und untermalte TV-Serien wie »Dawson?s Creek«. »Die einzige Frage, die sich stellt, wenn man sie zwischen Klavier, Mundharmonika und Gitarre wechseln sieht«, sagt Kreuzer, »lautet: Was kann sie eigentlich nicht?« Oder, last, but not least, Bryan Sanders. Der in Las Vegas wohnende HipHop-Grenzgänger bekam einen Track übers Netz geschickt und entschloss sich spontan, auf seiner Hochzeitsreise auch in Hamburg Station zu machen. »Er kam ins Studio, atmete durch, rappte zweimal ? und wiedersehn. Es war unglaublich.« Im Herbst 2007 verteilte Krisz Kreuzer auf der PopKomm fünf Songs an ausgesuchte Kollegen, um erste Reaktionen einzuholen. Sie waren so, dass inzwischen mehr als doppelt so viel Material vorliegt. Und ein Plattenvertrag sowieso.

7. Zur Lage des Samples ? ein Exkurs
Casio sei Dank: Auch wenn sie technisch schon länger existierte, wurde die Technik, einen Sound-Schnipsel aus einem Song in einen anderen musikalischen Kontext zu schmeißen, Mitte der 80er Jahre preiswert, populär und vor allem im HipHop eingesetzt. Der Sample hatte dabei drei wesentliche Funktionen: Er war musikalische Überraschung, er war Sound-Fetisch und er war groovender Geschichtsunterricht, wenn etwa HipHop-DJs die Jazz- und Soul-Platten ihrer Eltern nahmen und so eine unterbrochene Verbindung wieder herstellten und hielten.

Heute ist der Sample verkommen zu einem so gesichts- wie geschichtslosen, flott konsumierbaren Nichts. Jede Hans-Wurst-Kombo, jeder digitale Vampir nutzt sie, um sich mit fremden Federn zu schmücken. Und jeder, der genug Geld besitzt, schöpft mit großer Kelle aus dem Sample-Meer, um produktionstechnisch den Dicken zu markieren. Wie würden etwa Linkin Park, Puff Diddy oder Madonna klingen, wenn ihnen die festangestellten Soundjäger, die Led-Zeppelin- und Abba-Schnipsel fehlen würden? BRIXTONBOOGIE schlägt einen anderen Weg ein. Die Samples ? eine Gesangslinie von Son House, eine Orchesterpassage aus einem Nina-Simone-Song, ein Flaschenhals, den Buddy Guy über den Bund seiner Dobro gleiten lässt ? sind bewusst als Zitate eingesetzt. Sie bauen ihren Schöpfern ein Denkmal und überführen sie gleichzeitig respektvoll aus dem Gestern ins Heute und sichern so ihre Zukunft.

8. BRIXTONBOOGIE ? live

Die Nagelprobe für jede Musik ist die Frage: Funktioniert das auch auf der Bühne, im Club, live vor Publikum? In kleiner Besetzung ? mit einem Apple-Laptop, einer Mundharmonika, einer akustischen Gitarre und einigen vertrauten Sängerinnen und Sängern ? ging Krisz Kreuzer Mitte 2008 auf eine Mini-Tournee durch fünf deutsche Metropolen, um das Konzept zu erproben. Zugegeben, die Erdachse zitterte nicht. Aber die Leute mochten es. Und zwar aus widersprüchlichen Gründen. »Solche Musik habe ich noch nie gehört, das klingt unglaublich frisch«, urteilte eine junge Besucherin in Berlin. »Unfassbar, wie vertraut das ist, obwohl ich kaum einen Song kannte«, ein etwas älterer Mann in München. Für die nächste Tour, die mit mehr Musikern stattfinden soll, sind zusätzlich Visuals und dialogische Father-and-Son-Episoden zwischen Wayne Martin und Krisz Kreuzer geplant, die die Geschichte des Blues von seinen Ursprüngen bis in die Gegenwart emotional erfahrbar machen werden.

9. BRIXTONBOOGIE ? das Album
Es heißt »Urban Blues« und erschien jetzt. Wie es ist? Nun? es ist entspannt und luftig. Leidenschaftlich und mitreißend. Traditionell und innovativ. Hungrig und anklagend. Aufscheuchend und stürmisch. Abgründig und geschmeidig. Dicht und würdevoll. Beseelt und liebevoll. Gepflegt und gewagt. Deep halt. Blues eben. (Weitere zwingende Adjektive können gegen eine geringe Schutzgebühr bei BRIXTONBOOGIE geordert werden.)

10. BRIXTONBOOGIE ? die Tracks
Es enthält 13 Songs. »Grinnin? In Ya Face« etwa ist so trocken und selbstbewusst, dass es dem Stück nichts anhaben kann, wenn es aus Cabrios bollert. Das hymnische »Nobody But You« gleicht dem Funk-Appeal dem Blitzeinschlag der wahren Liebe.

Der Ragga-Blues Stomper »By Myself« versteht sich als Manifest des Individuums – was auch bedeutet, dass man wieder alles selber machen muss, wenn es gut werden soll. Gut beraten der, der dann eine Gitarre und ein Flaschenhals dabei hat. »If I…« ist Pop pur, bleibt dabei aber eckig und eigen. Bittet im tiefsinnigen Text um himmlischen Beistand, wenn man sich schon all seinen Ängsten und Widersprüchen stellt. »Left Hand Blues« veredelt mit der Harmonika über dem Vor-zurück-vor-zurück schlurfenden Beat jedes Beach-Resort. »Hobo Travellin`« geht auf Reisen, lässt die Eisenbahnschwellen spürbar werden und das Cinemascope-Gefühl des Aufbruchs. »Beautiful City« Ein Mann schlendert beschwingt durch die Straßen und er hat ein Lächeln auf den Lippen. Weil: er ist verliebt. Entsprechend entspannt ist auch die Musik. Man möchte anfangen zu tanzen. Und ab und an greift er auch zu seiner Mundharmonika und jubiliert in einem Park voller äume, Brunnen und junger Mütter.

»The Way You Treat Love« belegt mit fetten Bläsern und satten Streichern, dass der Blues gern klagen darf ? klagen wie in anklagen. »Policy Of Truth« hätten Depeche Mode wohl gern selbst so hinbekommen, in diesem sparsamen Swamp-Stil. »Fisherman`s Chant«, eigentlich ein Reggae Traditional, erscheint hier im leuchtenden Gewand eines Gospels, der harter Arbeit die nötige Gerechtigkeit widerfahren lassen. »Hey Hey« führt uns in die sechziger Jahre, zu Dusty Springfield, zum Label Chess Records, zu dem Opmismus un der Vitalität einer Epoche, in der alles möglich schien. Die aktuelle Erinnerung an eine Haltung, die wir heute gut gebrauchen können.

»Coming Home« ist der ruhige Schlusspunkt. Nach getaner Arbeit sind die Knochen müde, schon klar, aber dies ist nicht das Ende. Als kraftvoller Delta-Blues erzählt eine hochemotionale Stimme, unterstützt von schleppenden Beats und rhythmischen Klatschern, von ihrem Weg heim. Hin zu geliebten Frau. Oder zu Gott. Wo ist da schon der Unterschied.

11. Zur Geschichte des Blues
Seit dem 17. Jahrhundert schufteten aus Afrika verschleppte Sklaven im ländlichen Süden der USA auf Baumwoll-, Reis- und Tabakplantagen. Einen ihrer überlieferten Musikstile nannte man Blues ? »diese seltsame, barbarische Art von Melodie mit ihren unregelmäßigen Rhythmen, ihrer hinkenden Forschheit, der klagenden Lebendigkeit«, wie es ein weißer Musikhistoriker zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschrieb.

1920 wurde in New York erstmals ein Song namens »Crazy Blues« aufgenommen ? und danach war die amerikanische Musik für immer eine andere. Einige historische Meilensteine: der verfeinerte Urban Blues, der sich in Memphis und Chicago in den 30er und 40er Jahren entwickelte der Moment im Jahr 1944, in dem Muddy Waters von der akustischen auf die elektrische Gitarre umstieg die Übernahme des Blues in die weiße Pop-Musik in den 50er und 60er Jahren durch Elvis Presley oder die Beatles die Entwicklung des britischen Blues-Rock in den Sechzigern und Siebzigern, ohne den es die Rolling Stones, Jimi Hendrix und Led Zeppelin nie gegeben hätte. Seither allerdings stagniert die Entwicklung.

Der Blues lebt zwar in abgeschlossenen Zirkeln weiter, auch schaut er mal in einer Tankstellen-Werbung, einem Film-Soundtrack, bei Pearl Jam, Joe Strummer oder Kanye West vorbei. Aber insgesamt scheint es so, als wäre seine Geisteshaltung (»Der Blues ist das Leben, das Leben ist der Blues«) zum Buddhismus (»Alles Leben ist Leiden«) übergetreten und entwickle sich nicht mehr weiter. Aber, eben: Das scheint nur so. Denn nun liefert BRIXTONBOOGIE Blues you can use.

Tracks
1. Grinnin´ In Ya Face
2. Nobody But You
3. By Myself
4. If I …
5. Left Hand Blues (Dub)
6. Hobo Travellin´
7. Beautiful City
8. The Way You Treat Love
9. Love Will Do
10. Policy Of Truth
11. Fisherman´s Chant Ferryhouse Productions
12. Hey Hey
13. Coming Home

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