Carl v. Ossietzky

carlvon1927 übernimmt Carl von Ossietzky die Leitung der „Weltbühne“ als Herausgeber und Chefredakteur unter Mitarbeit von Kurt Tucholsky. Im international aufsehenerregenden „Weltbühne“ – Prozess 1931 wurde Ossietzky wegen Spionage verurteilt, da er in seiner Zeitschrift auf die heimliche und verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam machte.

Er kämpft weiter gegen das Treiben der NSDAP und wird 1933 ins KZ gesperrt. Erkrankt an TBC, überführt man Ossietzky nach internationalen Protesten erst 1936 in ein bewachtes Sanatorium. Ihm wird mit weltweiter Zustimmung der Friedensnobelpreis für das Jahr 1935 zugesprochen, den er rückwirkend 1936 erhielt.

Von der Verleihung an ihn hört der Todkranke aus dem Radio – die Gestapo lehnt es ab, ihn zur Entgegennahme des Preises nach Oslo reisen zu lassen. Im Frühjahr 1938 stirbt Carl von Ossitzky unter der Aufsicht der Gestapo und wird heimlich begraben.

Carl v. Ossietzky
FSK 6 J.
ca. 93 Min.
Studio Hamburg Enterprises / DDR TV-Archiv
Regie: Richard Groschopp
Darsteller: Hans-Peter Minetti, Christine Laszar, Blanche Kommerell, Gisela May, Fritz Diez
Ton: DD 2.0 Stereo
PAL – RC 2

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