Biografien

Das Mädchen mit dem Poesiealbum

Das Mädchen mit dem Poesiealbum

Viele Familien haben ein Geheimnis. Doch nur wenige eines wie die von Bart van Es. 1942 hatten seine Großeltern, einfache Arbeiter aus Dordrecht, das ihnen völlig unbekannte jüdische Mädchen Lien vor den Nazis versteckt. Achtjährig war sie von ihren Eltern von Den Haag aus zu den van Es geschickt worden, mit ihrem Poesiealbum und einem Brief ihrer Mutter an die Pflegeeltern in der Tasche. Doch schon einige Monate später musste Lien die Familie, die sie schnell lieb gewonnen hatte, verlassen und in ein sichereres Versteck auf dem Land weiterziehen, wo es ihr nicht gut erging. 1945 kehrte sie als einzige Überlebende ihrer Familie zu den van Es zurück und wurde […]

Ferdinand Sauerbruch und die Charité

Ferdinand Sauerbruch und die Charité

Anlässlich der 2. Staffel der erfolgreichen TV Serie Charité erscheint im Europa Verlag eine sensationelle Biografie über Ferdinand Sauerbruch. Die erste umfassende Biografie über Ferdinand Sauerbruch mit neuen Fakten über sein Wirken im NS-Regime und die Widerstandsgruppe an der Charité um Fritz Kolbe. Unter Berücksichtigung des wiederentdeckten Tagebuchs des persönlichen Assistenten Dr. Adolphe Jung. Ungeachtet seiner medizinischen Verdienste zählt Ferdinand Sauerbruch zu den umstrittensten Ärzten der Zeitgeschichte. In den Jahrzehnten nach dem Krieg dominierte in den Medien ein positives, fast heroisches Bild des Menschen und Mediziners, der ab 1928 als Professor für Chirurgie an der Berliner Charité arbeitete. Dafür gesorgt hat er selbst durch seine mit fiktionalen Inhalten angereicherte Biografie […]

Vermißt in Stalingrad

Vermißt in Stalingrad

Am 2. Februar 1943 endete die Schlacht von Stalingrad. Kein anderer Ort ist seither so fest mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpft. Die Katastrophe an der Wolga gilt als der Wendepunkt des Krieges im Osten. Der heute 98-jährige Dieter Peeters ist einer der letzten Überlebenden von Stalingrad. Er schildert die Wochen in der Hölle des Kessels aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Nach seiner Gefangennahme im Januar 1943 gilt er wie Zehntausende andere als “vermißt in Stalingrad”. Er durchlebt das Grauen in einem Todeslager und sechs lange Jahre in einem Straflager am Ural. 1949 kehrt er heim nach Deutschland. Seine Erinnerungen, ergreifend geschrieben, sind ein erschütterndes Dokument des Leidens. Autor Dieter […]

Und eisig weht der kalte Wind

Und eisig weht der kalte Wind

Dieses Buch “Und eisig weht der kalte Wind” erzählt die wahre, Lebens- und Leidensgeschichte meiner Familie, besonders die meiner Mutter Bertha “Sichla” Weiss. Einer deutschen Sintiza die im Alter von 14 Jahren von den Nationalsozialisten, zusammen mit all ihren Angehörigen, von Hamburg aus nach Polen in die Konzentrationslager verschleppt wurde. Es war eine der unzähligen Sintifamilien die im III. Reich den Großteil ihrer Angehörigen durch die geplante Volksvernichtung der Nazis an den Juden, sowie an den Sinti und Roma, verloren hatte. Lesen Sie hier die Geschichte eines 14- jährigen Mädchen, die ihre Eltern, ihre 7 Geschwister, ihre Großeltern, Tanten und Onkels sowie die meisten deren Kinder verloren hat weil sie […]

Napoleon

Napoleon

Allmacht und Ohnmacht eines Genies. Aus dem Nichts kommend, stieg der Korse Napoleon Bonaparte, der Französisch erst lernen musste, vom Artillerie-Offizier zum Ersten Konsul auf, wurde der Revolutionär zum Kaiser der Franzosen. Sprachgewaltig entwirft Günter Müchler die Lebensgeschichte eines Mannes, der in seinem Scheitern auf Sankt Helena selbst am klarsten die eigene Beschränkung erkannte: Der Gestalter und Machtmensch war ebenso Gefangener der Bedingungen, die ihm die Revolution diktiert, wie des europäischen Kampfs der alten mit der neuen Ordnung. “Die Wahrheit ist, dass ich niemals ganz Herr meiner Bewegungen war. Ich habe Pläne gehabt, hatte aber niemals die Freiheit, sie auszuführen. Immer war ich durch die Umstände bestimmt.” – Ein großartiges […]

Heimat los!

Heimat los!

Aus dem Leben eines jüdischen Emigranten. Nach Alexander Granachs Autobiografie die hinreißenden Erinnerungen seines Sohnes Gad Die Autobiografie des berühmten Schauspielers Alexander Granach begeistert mit ihrer Vitalität und Menschlichkeit seit Jahrzehnten. Sein Sohn Gad erzählt nicht nur die Geschichte seines Vaters zu Ende. Er entwirft auch ein hinreißendes, politisch völlig unkorrektes und darum ungemein menschliches Porträt jener Generation, die sich in den 30er Jahren nach Palästina retten konnte. Kein einfaches Schicksal für den lebenshungrigen jungen Gad, der mit Goethe und Tucholsky im Gepäck aus dem quirligen Berlin kam, um sich auf einmal in einem dem spröden Land abgetrotzten Kibbuz wieder zu finden … Gad Granachs autobiographischer Bericht ist ein Lehrstück […]

Die Spionin

Die Spionin

Die Entdeckung eines der größten deutschen Spionagefälle der Nachkriegszeit. Eine Geschichte aus den frühen Jahren des Kalten Krieges, aus einem geteilten Berlin vor dem Mauerbau – eine Geschichte von toten Briefkästen, Geheimschriften und Lügendetektoren, von Spionen und Verrätern. Mittendrin: Olga Raue, eine junge Frau aus der DDR. Sie arbeitet für den Geheimdienst CIA, erst als Kurierin in Deutschland, dann als Agentin in Moskau. Mit ihrem Mann und ihrem Schwager baut sie einen Spionagering auf, der die DDR bis in die Führungsspitze erschüttert – bis ihr die Stasi auf die Spur kommt. Als eine Freundin sie verrät, wird Olga inhaftiert. Sechs Jahre später kauft die Bundesrepublik Olga frei, 1977 darf sie […]

Ich war Hitlers Trauzeuge

Ich war Hitlers Trauzeuge

Ostersonntag 1945. Ganz Berchtesgaden ist auf den Beinen. Zum 13. Mal wird der große Volkslauf “Wir laufen für den Führer” gestartet: eintausend Kilometer in 20 Etappen durch das Tausendjährige Reich. Der Sieger darf Adolf Hitler am 20. April persönlich zum Geburtstag gratulieren. Doch im Frühjahr 1945 ist es nicht mehr leicht, eine stattliche Läuferschar aufzubieten. Dank Leni Riefenstahl, die das Ereignis begleiten und den großen Durchhaltefilm drehen soll, gerät der untergetauchte Harry Freudenthal in den Pulk der Läufer. Damit rettet die Regisseurin Harry vor dem Erschießen. Der irrwitzige Lauf nach Berlin wird für Harry, der sich Paul Renner nennt, zur Odyssee – durch Deutschland und durch sein erinnertes Leben. Mit […]

Auf der Suche nach Gerechtigkeit

Auf der Suche nach Gerechtigkeit

Paridokht Khazes Geschichte geht unter die Haut. Schon kurz nach der Islamischen Revolution im Iran verliert sie ihren Mann Hossein, der als Angehöriger der religiösen Minderheit der Bahá’í von den Schergen der neuen Machthaber hingerichtet wird. Das ist aber nicht das Ende, sondern erst der Beginn ihrer Geschichte. In jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Machthabern bringt sie die Umstände der Ermordung ihres Mannes ans Licht der Öffentlichkeit. Sie kämpft gegen die Enteignung ihres gemeinsamen Hauses und ihres Besitzes – und erreicht durch Mut und Hartnäckigkeit, dass ihre engsten Schergen zur Rechenschaft gezogen werden. Doch dafür muss sie selbst mit einer Haftstrafe büßen. Autorin Paridokht Khaze-Wahdatehagh arbeitete im Iran als Lehrerin, konnte […]

Maria Theresia. Die Macht der Frau

Maria Theresia. Die Macht der Frau

Sie war intelligent, energisch, schön, charmant, gleichzeitig intolerant, stur, anti-intellektuell: Gewiss war Maria Theresia jedoch 1740 mit 23 nicht darauf vorbereitet, die Herrscherin des größten, aber auch fragilsten Reichs in Europa zu werden. Dennoch regierte sie die Habsburgermonarchie vierzig Jahre lang, war eine der mächtigsten Herrscherinnen Europas, dazu Mutter von 16 Kindern. In ihrer blendend geschriebenen Biographie eröffnet die aus Frankreich stammende feministische Historikerin Élisabeth Badinter eine neue Sicht auf die starke Frau Maria Theresia, die zu einem Symbol habsburgischer Politik wurde und wie kaum eine Frau die Geschichte Österreichs prägte. Eine starke Frau: Kaiserin Maria Theresia aus Sicht der bekannten feministischen Autorin Elisabeth Badinter. Autorin Élisabeth Badinter war Professorin […]

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