Metal, Punk & Co

ASP „Kosmonautilus“

ASP „Kosmonautilus“

2019 kehren ASP zurück zum Erzählzyklus „Fremder“ und bringen die im Top-Ten-Album „fremd“ begonnene Reise und mit dem Platz-2-Album „MaskenHaft“ vertiefte Story zu einem neuen Höhepunkt. Die direkte Fortsetzung des gefeierten dritten Teils „zutiefst“ geht noch einen Schritt weiter und zeigt sich hochemotional, detailverliebt und vor allem extrem catchy. Jeder Song weiß mit seiner eigenen fantastischen Handlung zu fesseln, und dabei geht Mastermind Asp Spreng geradezu lustvoll ans Werk. Auch wenn das Album wie immer lyrisch anspruchsvoll ausfällt und dem ASP-Fan viele Anspielungen und Rückbezüge bietet, spürt man bei „Kosmonautilus“ eine Energie, die geradezu im Widerspruch zu der Komplexität und Tiefgründigkeit der Texte zu stehen scheint. Die Hitdichte konnte noch […]

Exmortus „Legions of the Undead“

Exmortus „Legions of the Undead“

Nach einer fünfjährigen Tournee, auf der sie vor Zehntausenden von Fans auf der ganzen Welt ihren harten Sound präsentierten, halten die neoklassischen Shredder Exmortus mit ‚Legions of the Undead‘ das Pedal fest in der Hand, eine neue EP mit Horrorthema, die neben zwei neuen Eigenkompositionen auch Covern Versionen von Danny Elfmans ‚Beetlejuice‘ und Bernard Hermanns ikonischem ‚Psycho Theme‘ enthält, sowie eine mitreißende Interpretation von Modest Mussorgskys ‚Night On Bald Mountain‘ aus dem 19. Jahrhundert. An dieser Stelle ist es fast einfacher, Bands aufzulisten, mit denen Exmortus nicht die Bühne geteilt hat, als die, mit denen sie zusammen aufgetreten sind, aber eine so beeindruckende Tournee verdient es, gefeiert zu werden: Amon […]

The End A.D. „Badlands“

The End A.D. „Badlands“

Nach dem Release der ersten neuen Single mit Video zum Song „Why Won’t You Die“ und einer weiteren anstehenden Single & Video, die Anfang Oktober erschien, veröffentlicht die Band nun das brandneue Album „Badlands“ über Fastball Music. Auf diesem Album drücken The End A.D. mächtig auf die Tube und brechen ihre eigenen sowie Genre-Grenzen mit überaus kraftvollem, dreckigen, aber ebenso frischem Punk-Metal auf. Das grandiose Artwork aus der Hand von des Künstlers Daemorph Art rundet das Gesamtpaket perfekt ab. Gigs für das Frühjahr 2020 sind in Planung. Tracks 1. Addiction 2. Why Won’t You Die (Album Edit) 3. Be Here Now 4. Junkie Logic 5. Bitch Magnet 6. Enemy Action […]

Meshiaak „Mask Of All Misery”

Meshiaak „Mask Of All Misery”

Als das australische Thrash-Metal Quartett Meshiaak vor gut drei Jahren sein mit Anklängen an Megadeth, Metallica, Machine Head, oder auch Alice in Chains und Slipknot versehenes Debütalbum-Biest „Alliance of Thieves” von der Leine ließ, rannte es damit offene Türen ein. Bei Genre-Fans wie auch Kritikern stieß der darauf zelebrierte Mix aus mächtigem Powermetal, progressiv strukturierten längeren Titeln und allerlei Hochgeschwindigkeits-Abfahrten auf bestmögliche Resonanz. So feierte die Zeitschrift Classic Rock „Alliance of Thieves” als „Mischung aus brütendem Progressive Rock und Heavy Rock”, das Magazin Powerplay beschied der Band, sie traktiere den Hörer dank unglaublicher Präzision und erstaunlicher Musikalität wie mit Knüppeln, und der Metal Hammer pries die Platte als einfallsreich vorgetragene […]

Inadream „No Songs For Lovers“

Inadream „No Songs For Lovers“

Inadream aus Bochum veröffentlichen jetzt ihr Debütalbum. Die musikalische Orientierung der Band geht eindeutig in Richtung Post Punk der 80er Jahre. Mit treibenden Beats, kreischenden Noise-Gitarren, druckvollen Basslinien und melancholischer Stimme liegt der Fokus immer auf eingängigen Melodien, die einen nicht mehr loslassen. Erinnert wird man mit jeder Note an The Clash, Joy Division oder die Pixies, ohne dass jedoch an Eigenständigkeit eingebüßt oder gar plagiiert wird. Inhaltlich geht es auf den zehn Songs des Albums um persönliche Empfindungen, Gesellschaftskritik, Drogen sowie Beziehungsdramen. Also alles außer Love-Songs. Folgerichtig der Titel No Songs For Lovers, der dementsprechend keine Balladen, sondern nur gut tanzbaren Post Punk enthält, wobei artverwandte Genres wie Wave, […]

The Metafiction Cabaret „Beautific Charms“

The Metafiction Cabaret „Beautific Charms“

The Metafiction Cabaret haben bei ihrem neuen Album „Beautific Charms“ die Musik gewordene, pulsierende Berliner Kunst- und Theaterszene auf eine Scheibe gebannt. Musikalisch ziehen die vier Theater-Freaks alle Register. Eingängige Punk-Hymnen folgen auf doppelbödigen Pop. Gefährliche Balladen und Ohrwürmer, die einen nicht mehr loslassen. Die Grundbesetzung von Klavier, Schlagzeug und zweifach Gesang wir erweitert durch E-Gitarre, Bass, Bläser, Streicher und Akkordeon. In ihren Kompositionen finden sich muskalische Zitate quer durch die Welt der Populärmusik, Blues, Punk, Pop und Tango. Jeder Song ist eine Inszenierung. Eine eigene Welt. The Metafiction Cabaret hat das eigene musikalische Genre perfektioniert und lotet es, in der vollen Breite seiner Spielarten aus. Johanna Malchow singt mal […]

Mills „Verletzt“

Mills „Verletzt“

Auf ihrem zweiten offiziellen Longplayer „verletzt“ vollziehen Mills aus Österreich eine beeindruckende Wandlung, ohne dabei ihr Ursprünge zu verleugnen. Wie bereits auf „monochrome“ (2017) bewegen sich die Songs im melancholischen Dark Wave Bereich, mit einem leichten elektronischen Touch versehen. Allerdings setzen Mills in Punkto Produktion und Arrangement noch mal ordentlich einen drauf und präsentieren die neuen Songs in einem wunderbar warmen, schwebenden, aber auch unglaublich kraftvollen Sound, der vor allem durch eine perfekt abgestimmte Dynamik zwischen sparsamer Instrumentierung und fettem Gitarren-Wall-Of-Sound überzeugen kann. Eine der wesentlichsten Veränderungen im gesamten Konzept ist aber der Wechsel von englischen zu deutschen Texten, die den Songs eine emotionale Tiefe verleihen, die Sänger Walter Glatz […]

Ground Nero „Divergence“

Ground Nero „Divergence“

„Divergence“, oder die -Auseinanderentwicklung- gibt es auf allen Ebenen des neuen Konzeptalbums, dass sich sowohl mit der sozialen Divergenz im globalen Dorf als auch mit dem entgleisten Kapitalismus als Ursache für den Untergang der Menschheit und der natürlichen Ressourcen beschäftigt. Jeder der 10 Songs fokussiert auf die unterschiedlichen Aspekte dieser Thematik, sowohl auf globaler als auf individueller Ebene. Das neue Album ist eine logische Folge der beiden vorigen EPs -Beyond- und -Scales-: das weitere Erkunden und Entwickeln des -Wall of Sound- wofür die Band mittlerweile bekannt steht. Eine weitere, dann aber -tonale Divergenz- gibt es indem unterschiedliche Klanghorizonten aufgesucht werden: schwere Beats und Gitarren, kombiniert mit mehrspurigen Soundscapes und Synths, […]

KingCrown „A Perfect World“

KingCrown „A Perfect World“

Frankreich ist schon seit Dekaden ein Garant für eigenständigen, oftmals ausgesucht melodischen Heavy Metal. In dieses Raster passen Kingcrown hervorragend. Einige von Euch werden bereits das Resilience-Album der Herren angenehm in Erinnerung haben, das noch unter dem Banner Öblivïon erschien. Doch das offizielle Kingcrown-Debüt A Perfect World setzt dem lockerst einzweidrei drauf. Der Fünfer steht für Metal, wie er im Buche steht: Kraftvoll, handwerklich versiert, melodisch und voller Herzblut. Gesang, Riffs und Soli reißen umgehend mit, ohne auf allzu ausgetretenen Pfaden zu wandeln. Kurzum: A Perfect World ist ohne jede Anbiederung ein Konsensalbum für die ganze Szene. Tracks 1 The flame of my soul 2 Qumrbn caves 3 In the […]

Eskimo Callboy „Rehab“

Eskimo Callboy „Rehab“

Eskimo Callboy, die Genre-Könige der Electrocore-Szene, melden sich nach zwei Jahren voller Shows, Charterfolge und Songwriting mit ihrem brandneuen und überragenden Album „Rehab“ zurück. Ähnlich wie seine Vorgänger ist „Rehab“ eine stilistische Neuerfindung der Band, wo jede neue Idee – ob textlicher, visueller oder soundtechnischer Natur – einen gewaltigen Schritt vorwärts bedeutet. Das vorangegangene Album, „The Scene“, stieg auf Platz 6 in den deutschen Album Charts ein und ist damit das Dritte, welches eine Top-10 Platzierung erreicht. Sich über Genregrenzen hinwegsetzend, sind die neuen Songs von Eskimo Callboy deutlich direkter und für den Hörer besser zugänglich. “Es ist sehr schwer ´Rehab´ zu beschreiben,“ sagt die Band. „Allgemein könnte man sagen, […]

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