Metal, Punk & Co

LustfingeR „Es gibt nichts zu bereuen“

LustfingeR „Es gibt nichts zu bereuen“

Die Unverwüstlichen sind wieder da! Mit ihrem elften Album „Es gibt nichts zu bereuen“ melden sich die Münchner Punkrocker LustfingeR um den Sänger, Songschreiber und Gitarristen Tom Fock zurück – druck- und schwungvoller denn je! Unter der Regie von Erfolgsproduzent Warthy Wartmann (Unheilig, Eisbrecher) ist ein Album entstanden, das alle bekannten Qualitäten der süddeutschen Punkrock-Matadore vereint – aber auf einem völlig neuen Produktionsniveau und mit rundum erneuertem Lineup und frischem Spirit präsentiert. „Wir wissen, was wir wollen / denn wir sind nicht mehr ganz neu / wir wissen was wir wollen/ wir bleiben unserer Linie treu“, heißt es im programmatischen Titelsong „Es gibt nichts zu bereuen“. Das stimmt einerseits, denn […]

Dream Boogie „Sorry To Disappoint All Music Lovers“

Dream Boogie „Sorry To Disappoint All Music Lovers“

Es ist immer wieder faszinierend, welche großartigen Popsongs sich doch im Gewand des Garagepunk verstecken können. Dream Boogie schaffen es mit ihrem Singalong-Garage-Pop-Punk-Powerpop einfach, dass ab Sekunde 2 das erste Bein und ab Sekunde 3,5 das zweite Bein mitwippt, sodass, sollte man stehen, man sich ab Sekunde 5 tanzend im heimischen Zimmer oder wahlweise an der Kopfhörerstation des bevorzugten Plattenladen wiederfindet. Man kann es Magie nennen, was diese mittlerweile zum Vierer gewachsene Band aus Goteborg betreibt oder einfach nur erfreut sein, über all diese kleinen Perlen zwischen Pop von M.O.T.O. und dem Sunshine-Psychedelic der mittleren Black Lips, die sich auf ihrem ersten Album verstecken und auch bei Runde hundert auf […]

Dun Field Three

Dun Field Three

Es ist ein seltenes Vergnügen, eine noch nicht beschriftete Schublade öffnen zu dürfen, nicht wissend, dass einen Besonderes erwartet eine enthemmt tänzelnde Dampfwalze huldigt dem Schabernack? Unerhört! Dabei verrät bereits das Cover so einiges über Dun Field Three : eine Dreifaltigkeit schräger Vögel in der Gestalt von zwei Pestdoktoren und einem Arlecchino. dessen Lächeln Doppelbödigkeit vermuten lässt, blicken uns hier entgegen. Drei Nebelkrähen mit einer Hidden Agenda? Dun Field Three aus Wien sind ein unwiderstehlich wirkungsvolles Trio, das in kleiner Besetzung – Schlagzeug (Goto). Baritongitarre und Bass (Nachtlieb), Keyboards, Gitarre und Gesang (Daucocco) – dank raffinierter Arrangements unheimlichen Druck zu erzeugen versteht. Unheimlich, so wie die gelegentlich ins burleske abdriftende […]

Reflector „Turn“

Reflector „Turn“

„Die Grazer Gitarren-Schlagzeug-Walze beschwört die vom Punk beseelten Geister der Metal-Avantgarde mit sich gewaltig auftürmen Soundwänden, repetitiver Härte und vorwiegend instrumentaler, eigenständiger Rockmusik. Düstere MetaI-Elemente mit zornigen Noiserock-Parts werden lediglich mit Schlagzeug und tiefer Gitarre fusioniert.“ Die Rede ist von Reflector, üppig beschrieben auf einem Konzertflyer jüngeren Datums. Tatsächlich hat sich das Duo aus Graz seit seiner Gründung 1997, mittels langem Atem und Kontinuität, Legendenstatus in Österreich erarbeitet. Musikalisch am ehesten im Sludge Rock zu verorten, wobei für diese Schublade wohl auch zu experimentierfreudig, haben Reflector auf gekonnt innovative Weise ihren brachialen, aber dennoch emotionalen, Sound etabliert ohne je einem Versuch der genauen Beschreibung oder einem Vergleich mit anderen Bands […]

Sworn Enemy „Game Changer“

Sworn Enemy „Game Changer“

Das knallharte 6. Album der New Yorker Metal-Hardcore / Crossover-Thrash-Band Sworn Enemy, dessen intensive Fusion aus Metal, Thrash und New Yorker Hardcore , den Soundtrack für zahlreiche Moshpits der letzten zwei Jahrzehnte geliefert hat, ist mit Gamechanger zurück. Sworn Enemy wurde erstmals von Hatebreeds Jamey Jasta unter Vertrag genommen, der die ersten beiden EPs der Gruppe 2001 und 2002 auf seinem Label Stillborn Recordings veröffentlichte. Außerdem produzierte er das von Elektra Records veröffentlichte Debüt As Real As It Gets. 2003 war ein Jahr, in dem die Band u.a. auf dem Ozzfest unvergessliche Auftritte lieferte. In den folgenden 15 Jahren veröffentlichte Sworn Enemy vier weitere Alben, in denen Metal-Hardcore dominierte, und […]

Athanasia „The Order Of The Silver Compass“

Athanasia „The Order Of The Silver Compass“

Wenn sich ehemalige Mitglieder von Five Finger Death Punch, den Murderdolls und Wednesday 13 zusammentun, kommt gewiss kein Blümchen-Pop bei raus. Und dennoch überrascht das Debüt von Athanasia. Das Power-Trio aus L.A. spielt einen originellen Hybriden aus klassischem und zeitgenössischem Heavy Metal. „The Order Of The Silver Compass“ jongliert hemmungslos und breitbeinigen Stadion-Rock-Refrains, Bay-Area-Aggression und Düster-Metal-Versatzstücken. Athanasia rocken laut und direkt auf die Zwölf. Tracks 1 Read between the lines 2 Spoils of war 3 The order of the silver compass 4 Cyclops lord (my will is done) 5 The bohemian 6 Mechanized assault 7 Nightmare sound 8 White horse Athanasia „The Order Of The Silver Compass“ ROAR

Kissin‘ Black „Dresscode: Black“

Kissin‘ Black „Dresscode: Black“

Ein Konzept, das abwechselnd verschiedene Facetten der Farbe Schwarz zeigt. Die Eigenkompositionen sind geprägt durch ihren Freigeist. Das Songwriting ist abwechslungsreicher und reifer, die Texte sind intensiver und tiefgründiger geworden. Die grösste Stärke der Band ist ihre äusserst elegante Art, Genregrenzen zu überschreiten, als wären diese gar nicht vorhanden. Dabei wird die Authentizität jederzeit beibehalten. „Dresscode: Black“ wird darum seine Anhänger sowohl unter finster-romantischen Gothics als auch unter Metallern, Rockern sowie Liebhabern von dunkel gefärbten Singer- und Songwriterklängen finden. Nach der erfolgreichen EP „Ever Enough?“ von 2012 und dem national wie international viel gepriesenen Debüt „Heart over Head“ 2014 sowie diversen Samplerbeiträgen bringt der Italo-Schweizer nach einer Remix- CD 2016 […]

Männi „Mir tut alles weh“

Männi „Mir tut alles weh“

Auf seinem zweiten Album „Mir tut alles weh“ beschäftigt sich Männi mit dem körperlichen, geistigen und moralischen Zerfall. Hilfsmittel: Burnouts einfach wegtrinken und tägliche Herausforderungen aussitzen. Zwischen Lethargie und Aktivismus hin und hergerissen scheint sich Männi 2019 jetzt für den Angriff entschieden zu haben. Er rekrutiert erneut und wer sich der „krassesten Gang“ anschließen will, ist jederzeit willkommen: Mit neuen Songs gibt MÄNNI mal wieder allen Menschen eine Stimme, die etwas anders ticken und liefert Hymnen gegen die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung ohne auf Party zu verzichten. Hier beschreibt er u.a. den unglamourösen Alltag einer Punkband, die in einem müffelnden Van von Show zu Show eiert oder rechnet mit seinem Körper […]

Alles Mit Stil „Gegen jede Vernunft“

Alles Mit Stil „Gegen jede Vernunft“

Nach dem im Dezember 2016 erschienenen Debut-Album ›Chaos‹ veröffentlicht die Österreichische Band Alles mit Stil im Frühjahr 2019 ihr zweites Studioalbum ›Gegen jede Vernunft‹. Die Band schaltet auf dem Album im Vergleich zum Vorgänger in einen etwas härteren Gang sowohl textlich als auch musikalisch. Die Songs sind sehr dynamisch, die Rap Vocals sind auf den Punkt gebracht, die Refrains sehr hymnisch angelegt. Alles in allem wird nicht um den heißen Brei herumgeredet sondern klar Schiff gemacht. Das Album besteht aus 13 Tracks die ins Genre Crossover/Metal einzuordnen sind. Sie behandeln viel zeitgenössische Problemthemen wie Social Media Abhängigkeit, gestresster Alltag, etc. Die Songs behandeln auch oft die Thematik das man sich […]

Darkwater „Human“

Darkwater „Human“

Darkwater sind im Jahr 2003 im Westen von Schweden entstanden und veröffentlichten 2007 ihr Debutalbum „Calling The Earth To Witness“ über Ulterium Records. Das Werk erhielt weltweit sehr gute Kritiken, und so konnte sich der 5er schnell eine treue Anhängerschaft erarbeiten. Ihr Livedebüt in den USA gaben Darkwater beim Bay Area Rock Fest im Jahr 2008, wo sie gemeinsam mit Liquid Tension Experiment und Jeff Scott Soto auftraten. Im Jahr 2009 ersetzte Simon Andersson (ex Pain Of Salvation) Karl Wassholm am Bass. 2010 erschien das im Studio Fredman in Göteborg gemischte und gemasterte zweite Darkwater-Album „Where Stories End“. Auch diese Veröffentlichung erzielte exzellente Reviews und Festivalauftritte. Nun melden sie sich […]