Rap & Hip Hop

Bokoya „Introducing“

Bokoya „Introducing“

Bokoya ist eine Jazz/HipHop Band aus Köln. Di vier Musiker spielen zusammen, als wären sie in einem Drumcompter aufgewachsen. Sie improvisieren, formen und entwickeln Beats im Spannungsfeld zwischen Wiederholung und Variation. Sobald ein Groove zu schwingen beginnt und die Leute mit dem Kopf nicken, ist das Publikum eingeladen, Teil der einzigartigen Improvisation zu werden. Ihr Debut „Introducing Bokoya“ ist ein Aufruf an die Jazz- und Instrumental-Beat-Szene. Hier verbinden sich organische Einflüsse von Instrumental-Beat-Produzenten und Hip Hop mit dem Charakter eines atmenden Jazz-Quartetts. Das Herzstück jedes Tracks ist ein Auszug aus einer Live-Session, der gemeinsam weiter produziert wird. Das Ergebnis sind Songs zwischen Komposition und Mixtape. Als Live-Band schuf Bokoya ein […]

Jazzkantine „Mit Pauken und Trompeten“

Jazzkantine „Mit Pauken und Trompeten“

„Es ist Jazz“ – und das bereits seit 25 Jahren. Ein Vierteljahrhundert. Die Jazzkantine ist mittlerweile ein deutscher Musik-Dinosaurier. Etwas faltig zwar, aber immer noch flink, flexibel und wandlungsfähig. Und am Leben. Gewachsen und gereift über eine lange Zeitspanne, die nur die Zähesten und Erfolgreichsten in der deutschen Musikszene durchhalten und überstehen: Die Toten Hosen, Herbert Grönemeyer, die Fantastischen Vier oder Fettes Brot beispielsweise. Mit all diesen Stars und Kollegen stand die Braunschweiger Band irgendwann, irgendwo einmal zusammen auf irgendeiner Festivalbühne. Gestählt durch unzählige Gigs in kleinen schmuddeligen Clubs, aber auch in piekfeinen Theatern und in riesigen Arenen. Die Jazzkantine hat bis dato um die 1.500 Konzerte gespielt, das Schönste […]

Otto Normal „Wieder wir“

Otto Normal „Wieder wir“

Seit sieben Jahren sind Otto Normal fester Bestandteil der deutschsprachigen Musikszene. Die Band hat die letzten zwei Jahre im Studio verbracht, sich auf die Suche nach musikalischer Innovation begeben und sie in Musik gewordenen Geschichten über das echte Leben gefunden und gebündelt: jetzt wird das neue Album „Wieder wir“ von Otto Normal veröffentlicht. Das orchestrale Intro des Albums „Der Ich Bin“ kommt mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein daher. Bei all der Selbstgewissheit werden mit einem einprägsamen Refrain, einer hymnischem Gitarrenhook und mehrstimmigem Gesang gewisse Unzulänglichkeiten nicht aus dem Auge gelassen. Der „Homecoming“-Track „So Lange Her“ kommt lässig und augenzwinkernd melancholisch um die Ecke. Eine alte Freundschaft mit kleinen Erinnerungen und […]

Ego Super „Ego Politur“

Ego Super „Ego Politur“

Mit ihrem neuen Album Ego Politur stellen Ego Super ihr aktuelles Therapieprogramm vor. Der Untertitel des psychoaktiven Frontcovers lautet 10 ml Antiegokomplexikum. Kann Spuren von Narzissmus und Größenwahn enthalten . Das suggeriert bereits, dass es sich bei der Ego Politur um eine pharmakologisch unterstützte Psychotherapie mit Risiko zum Übers-Ziel-Hinausschießen handelt. 10 Stücke kreisen um das Spannungsfeld zwischen Selbstzweifel und Megalomanie. Was passiert, wenn das Ego sich in einer Krise befindet und Gedanken von Insuffizienz, Bindungs-, Vesagens- oder Ängsten, Verlassen zu werden, überhandnehmen? Was passiert, wenn das Ego bis zum Platzen aufgepimpt ist und man praktisch keinerlei Selbstzweifel mehr aufkommen lässt und vollkommen immun gegen jede Kritik von außen wird und […]

Moscow Death Brigade „Boltcutter“

Moscow Death Brigade „Boltcutter“

Sie sind ein russisches Hardcore/Rap/Techno-Phänomen, das sich selbst die Schublade „Circle Pit HipHop“ verpasst hat. Darunter verstehen MDB einen völlig eigenen, aggressiven Electro-Hardcore-Rap-Bastard, der tief in der HipHop-Kultur steckt und sich direkt gegen Rassismus und jegliche sonstige Art von Diskrimination ausspricht. Nun erscheint mit „Boltcutter“ das lang erwartete zweite Album. Die Bandmixtur wird hier zusätzlich mit Drum´n´Bass, Dancehall und Grime angereichert. Anders ausgedrückt: Die Power eines Moshpits trifft auf den Spirit illegaler Raves, um jegliche Mauern zwischen Genres und in den Köpfen einzureißen. Tracks 01. Renegade Stomp 02. What We Do 03. Anne Frank Army Pt II 04. Boltcutter 05. All for One 06. Straight Outta Moscow Pt II 07. […]

G-Eazy „The Beautiful & Damned“

G-Eazy „The Beautiful & Damned“

Mit einem halben Dutzend Hit-Singles und zwei Majorlabel-Alben etablierte sich G-Eazy (alias Gerald Earl Gillum) in den vergangen Jahren als einer der gefragtesten Rapper weltweit. Mit seiner Single „Me Myself & I“ gelang ihm weltweit der Durchbruch. Nach den beiden US-Top-5-Longplayern „These Things Happen“ und „When It’s Dark Out“ veröffentlicht der 28-Jährige nun  mit „The Beautiful & Damned“ sein neues Album plus Kurzfilm, mit denen er einen bis dato gänzlich unbekannten Teil seiner Persönlichkeit preisgibt. Ursprünglich hatte Gerald sein Bühnen-Alter-Ego G-Eazy geschaffen, um jenes Leben leben zu können, das er sich schon immer erträumt hatte und um jener „Rockstar“ werden zu können, der er immer sein wollte. Die Problematik, die […]

Winston Surfshirt „Sponge Cake“

Winston Surfshirt „Sponge Cake“

Eine eingängig pulsierende Bassline, fette, pumpende HipHop-Beats, lebendige, jazzige Pattern und Winstons Signature Vocals machen die Musik von Winston Surfshirt zum unvergesslichsten Sound dieses Sommers. Auf Sponge Cake kann die Band um Winston endlich zeigen, was in ihr steckt: Die sechs Musiker verschmelzen die stärksten Momente des Golden Age of HipHop mit den tollen Songs des klassischen Soul. Und mit seiner unnachahmlichen Stimme prägt Winston dem Sound seinen eigenen Stempel auf. Der Opener Juan setzt die Grundstimmung des Albums, das Stück verschmilzt einen unwiderstehlichen Beat mit der Horn-Section, die den Sound der Band so unverkennbar macht. Ali D mit seinem hüpfenden Groove und dem augenzwinkernden Vocal lieben die Fans von […]

Kilez More „Alchemist“

Kilez More „Alchemist“

Vier Jahre nach seinem Debutalbum liefert Kilez More den langersehnten Nachfolger „Alchemist“. In einer Zeit in der die Musikindustrie dem tagesaktuellen Trend nachjagt und laufend Fließbandware produziert, ist das neue Kilez More Album ein zeitloses Werk, auf dass es sich zu Warten gelohnt hat. TruthRap lebt und setzt ein Ausrufezeichen weit über die Grenzen eines Genres hinaus, das durch Inhaltsleere glänzt. Mit seinem Mammutwerk -Leben und Tod des Imperialismus- hat Kilez More eindrucksvoll bewiesen, wie messerscharf und punktgenau seine systemkritischen Punchlines treffen. Nun nimmt es der Alchemist mit dem -System Diaboli- auf und zerlegt die Realität mit 15 technisch versierten und kompromisslos ehrlichen Tracks. Mit dem Zeigefinger in den Wunden […]

Fargo „Wunderbare Jahre“

Fargo „Wunderbare Jahre“

Fargo, das ist ein Rapper, der einfach gut ist. Er lässt jede Maske, jedes extra zweifach, dreifach weg und liefert was Laune macht. „Ich leg einfach Raps auf ein Instrumental und erhebe meine Stimme für all das, was mich bewegt“, sagt er, und genauso passiert es auch. Mit „Einfach sein“, der ersten Single, ist dem ehemaligen Frontmann der Berliner Indie-Rap-Pioniere The Love Bülow ein sloganhaft eingängiges Solodebüt gelungen, eine Hymne für die so völlig vernetzte wie ratlose Generation Entscheidungsunfähig. Zu viele Möglichkeiten sind am Ende einfach nur unmöglich. Fargo singt im Refrain, rät: Streicht die Optionen weg, lasst das Datenvolumen klein, geht nicht blind zum Date, guckt wieder hin und […]

Gato Preto „Tempo“

Gato Preto „Tempo“

Gato Pretos Debüt-Album „Tempo“ bringt all das auf den Punkt, was internationale Club-Kultur spannend macht: Rockender Favela Funk aus Rio, rumorende Township-Grooves aus Südafrika und Angolas technoider Electro-Hybrid-Kuduro sind die Grundzutaten, die Gato Preto zur Global Bass-Kernschmelze bringt, wahlweise mit Rave und Breakbeat vermengt. Ein musikalischer Urknall verschiedenster Styles von Soundtüftler Lee Bass und Gato Misteriosa, der Frontfrau mit ihren portugiesischen Power-Punchlines. Gata Misteriosa wuchs bei Lissabon auf. Schon zu Beginn der Nuller Jahre ging sie als Teenager in der Partyszene des Lissabonner Vororts Buraka mit ihren Freunden zu Kuduro tanzen. Ihre beiden Eltern stammen aus Mosambik, so ist sie eng mit den Party-Trends des lusophonen Afrikas vertraut. Für ihr […]

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