Rock

Popa Chubby “Stealing the devil´s guitar”

Popa Chubby “Stealing the devil´s guitar” – Dixiefrogs Records Das vorliegende brandneue Album von Popa Chubby beschreibt den Übergang eines jungen Mannes von der Unschuld der Kindheit in ein anderes Leben – er findet seinen eignen Blues. Das Album setzt dort an, wo das legendäre "How´d A White Boy Get The Blues"-Album von Popa Chubby 2000 endete. Natürlich ist Popa selbst dieser Junge. Gerne erzählt der schwergewichtige Super-Gitarrist in Interviews von seiner Jugend in der Bronx und wie ihn die Musik von einer Gangster-Karriere gerettet hat. Die 13 Songs von "Stealing the devil´s guitar" sind wie Stationen seines eigenen Lebens. Sie zeigen auch die Entwicklung vom reinen Blues zum heute […]

Saxon “Lionheart”

Saxon “Lionheart” – Steamhammer Die Jungs um Biff Byford sind ja schon seit einem Vierteljahrhundert aktiv und haben in regelmäßigen Abständen ihre neuen Alben veröffentlicht. Und da ist er nun, der Killing-Ground-Nachfolger, ihr 16. Studioalbum: “Lionheart”. Um es gleich vorwegzunehmen, wenn jemand ein Album erwartet, vollgepackt mit Titeln a la Klassiker wie Wheels Of Steel”, ?Strong Arm Of The Law” oder ?Solid Ball Of Rock”, nun an dem ist es nicht so. Solche Lichtblitze am Rockhimmel werden nicht jeden Tag produziert. Wer aber bereit ist, sich hineinzuhören, Neues zu finden, das Album 2 bis 3 mal hintereinander laufen zu lassen, um das feeling für die Scheibe zu bekommen, der wird […]

Saga “Chapters live”

Saga “Chapters live” – Doppel-CD – Steamhammer Für die Fans der kanadischen Rocklegende Saga waren die so genannten ´Chapters` immer schon sowohl ein ganz besonderer Kaufanreiz als auch ein ziemlich undurchsichtiges Mysterium. Denn hinter diesen auf geheimnisvolle Weise verbundenen Songs der Saga-Karriere verbirgt sich eine große zusammenhängende Geschichte, die von den Musikern allerdings nur Häppchenweise preisgegeben wurde. Verteilt über die gesamte Karriere der Band bilden sie gewissermaßen einen roten Faden, der zusätzlich zur Faszination beitrug, die auch anno 2005 noch immer von dieser Band ausgeht. Schon einmal während der unvergessenen Misbehaviour-Tour im Jahr 1986 spielten Saga die bis dato bestehenden Folgen in der richtigen Reihenfolge. Damals existierten die numerischen Folgen […]

Nashville Pussy “Get some”

Nashville Pussy “Get some” – Steamhammer Nashville Pussys Veröffentlichungen verkörpern zeitlosen US Rock in seiner radikalsten Vielfalt: dreckig, vulgär und sehr direkt. Das Quartett besteht aus dem Ehepaar Blaine Cartwirght (voc, g) und Ruyter Suys (lead g) plus der sexy und unersättlichen Bassistin Karen Exley (von Hemi Cuda) und dem Power-Schlagzeuger Jeremy Thompson (alias Remo). Alben wie “Let them eat pussy”, “High as hell” oder “Say soemthing nasty” haben international für Aufsehen gesorgt. Ihre 1990er Single “Fried chicken and coffee” brachte der Band sogar eine Grammy-Nominierung in der Kategorie “Best Metal Performance” ein. Nashville Pussy gingen in ihrer Heimatstadt Atlanta, Georgia zusammen mit dem legendären Produzenten Daniel Rey (Ramones, Raging […]

Cream “Royal Albert Hall”

Cream “Royal Albert Hall” – Reprise Es war mehr als ein Konzert, als Ginger Baker, Jack Bruce und Eric Clapton im Mai diesen Jahres in der Londoner Royal Albert Hall auf die Bühne gingen ? es war ein historisches Ereignis. 37 Jahre nach der Auflösung feierten CREAM für 4 Nächte in der Royal Albert Hall eine sensationelle Reunion. Und mit ihnen Tausende von Fans aus jeder Generation und in fast jedem Alter. CREAM existierten nur wenig länger als zwei Jahre, von 1966 bis Mitte 1968, aber in dieser Zeit veränderten sie die Welt des Rock für immer. Eric Clapton hatte sich bei den Yardbirds und bei John Mayalls Bluesbreakers den […]

Eric Burdon & the Animals “Athens traffic live”

Eric Burdon & the Animals “Athens traffic live” -SPV Der Mann, der in seinem Welthit ´House Of The Rising Sun` vor über 30 Jahren die Vorzüge eines Bordells besang, besaß lange Jahre selbst gar kein eigenes Domizil. Eine Art streunender Wolf, ständig auf Tournee, getrieben von jener unerklärlichen inneren Unruhe, die es Eric Burdon bis heute verbietet, komplett sesshaft zu werden. Dass der knapp 63Jährige allerdings beileibe nicht zum Rentendasein hinübergedämmert ist, davon zeugte nicht nur seines letztes Studio Album My Secret Life, sondern auch der prall gefüllte Tourneeplan für das letzte Jahr. Trotz Tantiemen und Lizenzen für seine großen Hits in Millionenhöhe lebt der Mann fast noch genauso wie […]

Chris Farlowe “Hungry for the blues”

Chris Farlowe “Hungry for the blues” – Blue Label / SPV Eine der großen Stimmen des britischen R&B, Chris Farlowe, feiert in diesem Jahr sein 50. Jahr im Musikbusiness. Er arbeitete mit vielen Musikgrössen wie Jimmy Page, Mick Jagger, Eric Burdon und ist nach wie vor der bevorzugte Special Guest bei Van Morrison?s Live Shows. Auch als Solo Künstler ist er kein Unbekannter : jeder kennt seine Nr. 1 Single ?Out Of Time? ! Geboren als John Deighton in Essex am 13. Oktober 1940 began Chris Farlowe seine Musikkarriere mit The John Henry Skiffle Group. Kurze Zeit später wurde die Band in Chris Farlowe and The Thunderbirds umbenannt und widmete […]

Simple Minds “Black & White 050505”

Simple Minds “Black & White 050505” – Santuary All diejenigen, die sich aufgrund ihres zarten Alters nicht an das erste Mal erinnern können, als die Simple Minds auf der Bildfläche erschienen, kennen die Band wahrscheinlich durch den Nummer-eins-Hit ?Don?t You (Forget About Me)? aus dem Film ?The Breakfast Club?, dem klassischen ?Brat Pack? Film mit einem sehr jungen Emilio Estevez, Judd Nelson und Ally Sheedy und Molly Ringwald. Die schottischen Simple Minds entwickelten sich von einer von Roxy Music beeinflussten Post-Punk-Art-Rock-Band zu einer bedeutenden Popband mitepischen Sounds in Richtung U2. Ihre Wurzeln haben die Simple Minds in der Glasgower Punkband Johnny and the Self-Abusers mit dem Gitarristen Charlie Burchill und […]

Iron Maiden “Death on the road”

Iron Maiden “Death on the road” – 2 CDs – EMI Sie haben schon einen langen Weg hinter sich. Gegründet wurde die Formation 1976 in London. Sie galten damals gleich als die Anführer des sogenannten “New Wave of British Heavy Metal”. Iron Maiden waren damals Steve Harris (b), Dave Murray (g), beide heute noch mit dabei, sowie Paul Diánn (voc.) und Doug Sampson (dr). Benannt haben sie ihre Formation nach einem mittelalterlichen Folterinstrument, die eiserne Junfgrau. Starke Gitarrenriffs, schneller Sound, permanent wechselnde Tempi und eine sich überschlagende Stimme, das waren sie: Iron Maiden. Und mit diesem Sound und Songs wie “Sanctuary”, “Charlotte The Harlot”, “Running Free”, “Prowler” und “Iron Maden” […]

Eric Clapton “Back Home”

Eric Clapton “Back home” – Reprise Records Seit seine Fans die Häuserwände Londons mit der Parole ?Clapton is God? überzogen, ist eine Menge Wasser die Themse hinuntergeflossen. Inzwischen wird ERIC CLAPTON zu den Schöpfern moderner Popmusik gerechnet und ist weit mehr als nur ein Gott. Ein Gigant in der Musikgeschichte, zählt er eher zu den Titanen, deren Werk und Schaffen über jeden Zweifel erhaben ist. Aber wer ERIC CLAPTON zum alten Eisen legen will, der irrt, und wer ihm vorwirft, sich in ausgetretenen Pfaden zu bewegen, der hört nicht richtig hin. Vielleicht kehrt ERIC CLAPTON zuweilen an Orte zurück, die er schon einmal besuchte, aber was er von dort mitbringt, […]