Das fahle Pferd

fahlepferdErstmals unzensiert und vollständig übersetzt.

George ist offiziell als Staatsbürger Großbritanniens in Moskau. Dass sein Pass gefälscht ist, fällt niemandem auf. Sein Ziel: den Generalgouverneur töten. Georges Komplizen sind eine Bombenbauerin, die sich Hoffnungen macht, sein kaltes Herz zu erobern, sowie drei Männer, von denen jeder der sein will, der die Bombe wirft, was auch den eigenen Tod bedeuten würde.

Während sie alle auf den richtigen Augenblick warten, kreisen ihre Gespräche um Gott, den Tod und das Nichts. Jeder Tag kann der letzte sein, für den Gouverneur oder für sie, die längst keine Gesetze mehr anerkennen, weder die des Staates noch die der Moral. Doch dann finden die Erschütterungen nicht außerhalb, sondern inmitten des eigenen Kreises statt.

Autor
Boris Sawinkow
(1879-1925) schrieb mit Das fahle Pferd den Ur-Roman über den Terrorismus. Und er war der richtige Mann dafür: ungezählt seine Attentate gegen das zaristische Regime zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mehrfach wurde er inhaftiert, entzog sich der Todesstrafe nur durch Flucht aus dem Gefängnis.

Das fahle Pferd

Autor: Boris Sawinkow
296 Seiten, TB.
dtv
Euro 11,90 (D)
Euro 12,30 (A)
ISBN 978-3-423-14585-5

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