Das Haus an der Moschee


Das Haus an der Moschee
Autor: Kader Abdolah
Seiten: 396, TB.
Verlag: List
Preis: ? 8,95(D), ? 9,20 (A), sFr 16,90 (UVP)
ISBN 978-3-548-60856-3

Das Haus ist Teil der Moschee, und die Moschee ist Teil des Hauses. So ist es immer gewesen. Oberhaupt der Gemeinschaft aus Frauen und Kindern, Kaufleuten und den aufeinanderfolgenden Imamen ist der wichtigste Mann des Basars, der Teppichhändler Aga Djan.

Unter seiner Obhut leben die Menschen in einträchtiger Harmonie ? bis die von Teheran und den Aufständen gegen das korrupte Regime des Schahs ausgehende Unruhe auch sie erreicht.
In seinem neuen Roman breitet Kader Abdolah das zutiefst menschliche Schicksal einer iranischen Großfamilie wie ein bunt schillerndes Geschichtengewebe vor uns aus.
Autor:
Kader Abdolah
, 1954 im Iran geboren, studierte Physik in Teheran und war aktiv in der Studentenbewegung. 1988 floh er aus politischen Gründen mit seiner Familie nach Holland, wo er heute in der Nähe von Amsterdam als freier Autor lebt. Das Haus an der Moschee ist sein fünfter Roman auf Niederländisch, außerdem hat er eine Kolumne in der Tageszeitung De Volksgrant, für die er 1997 mit dem Dutch Media Prize ausgezeichnet wurde.
Der Name Abdolah ist ein Pseudonym, das der Autor aus den Namen zweier ermordeter Freunde gebildet hat. Kader Abdolah zählt zu den bedeutendsten iranischen Exil-Autoren. Das Haus an der Moschee ist nominiert für den NRC Handelsblad-Preis für den besten Roman des Jahres, den renommiertesten Literaturpreis der Niederlande.

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Das Haus an der Moschee


Das Haus an der Moschee
Autor: Kader Abdolah; Seiten: 416, gebunden; Verlag: Claassen; Preis: ? 19,90 (D), ? 20,50 (A), sFr 35,40
ISBN 3-546-00421-3

Dieser fünfte Roman des exiliranischen Autors Kader Abdolah breitet das zutiefst menschliche Schicksal einer  iranischen Großfamilie zur Zeit der Anti-Schah-Revolution vor uns aus. Die zunehmende Konfrontation zwischen radikalen und gemäßigten Strömungen im Islam zieht sich dabei wie ein dunkler Faden durch das bunt schillernde Geschichtengewebe.

Ein altes Haus in Senedjan. Es ist Teil der Moschee, und die Moschee ist Teil des Hauses, und so ist es immer gewesen. Oberhaupt der Gemeinschaft aus Frauen und Kindern, Kaufleuten und den aufeinander folgenden Imamen ist der wichtigste Mann des Basars, der Teppichhändler Aga Djan ? seit 800 Jahren zählt seine Familie zu den einflussreichsten der Stadt.

Aga Djan ist ein strenggläubiger Muslim, der liebevoll und fürsorglich über Haus und Moschee wacht. Unter seiner Obhut leben die Menschen in Senedjan in einträchtiger Harmonie. Bis die von Teheran und den Aufständen gegen das korrupte Regime des Schahs ausgehende Unruhe im Land auch sie erreicht. Im Hintergrund droht bereits der Krieg mit dem Irak, während Aga Djan hilflos mit ansehen muss, wie um ihn herum Familienmitglieder und Freunde ermordet, ins Exil gezwungen oder zu wütenden Fundamentalisten werden.

Völlig verändert begegnen ihm alte Bekannte wieder und bestätigen am Ende, dass das Paradies, aber eben auch die Hölle immer die anderen sind.

Autor
Kader Abdolah
, 1954 im Iran geboren, studierte Physik in Teheran und war aktiv in der Studentenbewegung. 1988 floh er aus politischen Gründen mit seiner Familie nach Holland, wo er heute in der Nähe von Amsterdam als freier Autor lebt. Das Haus an der Moschee ist sein fünfter Roman auf Niederländisch, außerdem hat er eine Kolumne in der Tageszeitung De Volksgrant, für die er 1997 mit dem Dutch Media Prize ausgezeichnet wurde. Der Name Abdolah ist ein Pseudonym, das der Autor aus den Namen zweier ermordeter Freunde gebildet hat. Kader Abdolah zählt zu den bedeutendsten iranischen Exil-Autoren. Das Haus an der Moschee ist nominiert für den NRC Handelsblad-Preis für den besten Roman des Jahres, den renommiertesten Literaturpreis der Niederlande.

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