Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix

letzte„Ich heiße Raphael Ignatius Phoenix, bin fast hundert Jahre alt und der geborene Mörder.“

Die Burg, in der Raphael Ignatius Phoenix die letzten Jahre seines Lebens zugebracht hat, ist elegant, stilecht und dunkel – genau wie sein Bewohner. Ihre gemeinsame Zeit wird aber bald enden, denn Raphael hat beschlossen, sich an seinem 100. Geburtstag umzubringen. Hundert Jahre sind genug, findet er.

Seinen Abgang hat er minutiös geplant: Er will in seinem Rohrsessel in der Kuppel sitzen, ein Glas Wein in der Hand, den Blick zum Himmel richten und dann die Tablette schlucken. Die Tablette, die er 1910 an seinem 10. Geburtstag mit seiner Kindheitsfreundin Emily aus der väterlichen Apotheke stahl und seitdem bei sich trägt. Sein Leben begann mit der Tablette, sein Leben endet mit der Tablette.

Ein angemessener Rahmen, findet Raphael. Um die zehn Tage bis zu seinem Geburtstag nicht tatenlos rumzusitzen, beginnt er, den längsten, fulminantesten und tadellosesten Abschiedsbrief der Welt zu schreiben. Nicht auf Papier, das wäre zu gewöhnlich, sondern auf die Wände seiner Burg. Er erinnert sich an zahlreiche Erfahrungen, Begegnungen und, natürlich, an die zehn Morde, die er begangen hat …

Das 20. Jahrhundert erzählt in zehn skurrilen, britisch-schwarzhumorigen Mordgeschichten.

Autor
Paul Sussman
arbeitete als freier Journalist und Autor. Er schrieb unter anderem für den Independent, Guardian und Evening Standard. Mit seiner Frau und ihren zwei Kindern lebte er in London. Im Mai 2012 verstarb er unerwartet und hinterließ zahlreiche Freunde und Familienangehörige.

Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix
Autor: Paul Sussman
416 Seiten, Broschur
Droemer
Euro 14,99 (D)
Euro 15,50 (A)
sFr 21,90 (UVP)
ISBN 978-3-426-30439-6

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