Das Lied vom Schwarzen Tod


Das Lied vom Schwarzen Tod
Autor: Gerit Bertram
512 Seiten, Broschur
Blanvalet
Euro 14,99 (D)
Euro 15,50 (A)
sFr 21,90 (UVP)
ISBN 978-3-7645-0439-7

Nürnberg, 1522: Die Stadt ist in diesen Tagen wie im Fieber. Weltuntergangsprediger verkünden das nahe Ende, dessen Vorzeichen sie in der Pest, der drohenden Gefahr durch das herannahende Türkenheer und anderen Ereignissen zu erkennen glauben. Nachdem ihre Eltern der Pest zum Opfer gefallen sind, kommt die achtzehnjährige Anna wider ihren Willen in ein Kloster bei Regensburg. Schließlich gelingt der jungen Frau die Flucht und sie macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder Sebastian.
Dieser hat sich nach dem Tod der Eltern einer Bruderschaft angeschlossen, deren Anführer Pankratius Erlösung verspricht. Doch Pankratius´ Anhänger machen Jagd auf alle, die mit Luthers Lehren sympathisieren und heizen die Stimmung in den Straßen Nürnbergs zusätzlich an.
Nach ihrer Flucht aus dem Kloster schlägt sich Anna nach Nürnberg durch. Sie Kommt bei dem verwitweten Buchmaler Korbinian unter, der sie bittet, ihn  zu heiraten, auch weil er eine Mutter für seine kleine Tochter braucht.
Nach einer kurzen Bedenkzeit willigt Anna ein und wird seine Frau. Korbinian, der wegen des sich immer ausbreitenden Buchdrucks zunehmend Schwierigkeiten hat, Arbeit mit der Kunst der Buchmalerei zu finden, wird bald darauf für einen Auftrag nach Ansbach bestellt.
Von dort kehrt er jedoch nicht zurück und die verzweifelte Anna erhält die Nachricht, ihr Mann sei auf der Straße zwischen Ansbach und Nürnberg tot aufgefunden und noch vor Ort begraben worden. Von nun an muss sie allein für sich und Korbinians kleine Tochter Magdalena sorgen.
Ihr Bruder Sebastian beginnt indessen, an der Rechtschaffenheit von Pankratius und seine Anhänger zu zweifeln, und beobachtet deren wachsende Gewaltbereitschaft zunehmend mit Argwohn. Er beschließt, sich von der Bruderschaft abzuwenden und zu seiner Familie zurückzukehren. Voller Freude nimmt Anna ihren Bruder bei sich auf, doch sie leben von nun an in ständiger Angst, Pankratius und seine Männer könnten auf Rache sinnen, denn Sebastian hat beim Stadtrat gegen sie ausgesagt.
Als Anna eine Anstellung bei dem berühmten Maler Albrecht Dürer erhält, wird das Leben der kleinen Familie ein weniger leichter, und auch Sebastian kommt als Aushilfe im Haus des Künstlers unter. Da erhält Anna plötzlich Hinweise, dass Korbinian noch lebt. Sie findet ihn in einem Kloster, wo man ihn nach einem Überfall schwer verletzt abgeliefert hatte.
Zwar leidet Korbinian noch an Gedächtnislücken, aber Anna kann mit ihrem Mann nach Nürnberg zurückkehren, und es scheint sich endlich alles zum Guten zu wenden. Was niemand ahnt: Pankratius und seine Anhänger versteckten sich auf einem Gehöft bei Nürnberg und lauern auf eine Gelegenheit, es denjenigen heimzuzahlen, die sich gegen sie gewendet haben. Und dann ist Sebastian auf einmal spurlos verschwunden.
Autor
Gerit Bertram
ist das Pseudonym eines Autorenpaares, das sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennenlernte. Schnell entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zur Geschichte und schreiben seitdem erfolgreich zusammen. Iris Klockmann ist gelernte Arzthelferin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Geburtsstadt Lübeck. Peter Hoeft war fast dreißig Jahre lang in der stationären Altenpflege tätig und wohnt mit Frau und Sohn in der Nähe von Hannover.

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