Das Orakel vom Berge

orakelWas, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Diese Frage machte Philip K. Dick zum Ausgangspunkt seines waghalsigsten und berühmtesten Romans.

Was Wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Und die USA untereinander aufgeteilt hätten? Die Grenze durch die Rocky Mountains verlief, wo es ein „Orakel vom Berge“ gäbe?

Amerika 1962: Das Land ist geteilt – die Westküste japanisch, der Osten deutsch. Nur in den Rockies gibt es eine neutrale Zone. Dort sucht die junge Judolehrerin Juliana einen mysteriösen Autor, der den Widerstand entfachen könnte. Nur er scheint zu wissen, wie man dem Albtraum der falschen Geschichte entkommt.

Vor der Unwirklichkeit flüchten die Menschen in ein Buch über die „Heuschrecken“, in der die Welt so dargestellt wird, wie sie eher unserer Wirklichkeit gleicht – aber nur fast, oder ist es wirklich ganz anders herum? Das „Orakel vom Berge“ (1962) ist gegen den Strich erzählte Historie und ein legendärer Klassiker der amerikanischen Literatur.

Das Original zur US-Erfolgsserie „The Man in the High Castle“.

Autor
Philip K. Dick
hat die Science Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: »Blade Runner«, »Minority Report«, »Total Recall«, »Impostor«, »Paycheck«, »Der dunkle Schirm« – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von »Blade Runner«.

Das Orakel vom Berge
Autor: Philip K. Dick
416 Seiten, gebunden
Fischer
Euro 12,00 (D)
Euro 12,40 (A)
ISBN 978-3-596-52132-6

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