David Orlowskys Klezmorim „Noema“


David Orlowskys Klezmorim „Noema“
Sony Classical

?Ich würde ja gern auch singen, wenn ich könnte. Aber ich kann nicht.? ? Was David Orlowsky jedoch außergewöhnlich und herausragend beherrscht, ist die ?Stimme? der Klarinette. „Er lässt sein Instrument erzählen, spricht auf ihm, lässt es lachen, schluchzen und sanft spotten. Er kann mit der Klarinette meditative Gelassenheit vermitteln und ohne Übergang glitzernde Fröhlichkeit auf das Publikum überspringen lassen.? (Dresdener Neueste Nachrichten).

Gemeinsam mit Kontrabassist und Komponist Florian Dohrmann und Jens-Uwe Popp an der Gitarre erschafft David Orlowsky eine faszinierend, einzigartige neue Musik, die traditionellen Klezmer um Elemente der Kammermusik, des Jazz komplex und facettenreich bereichert.

Jetzt erscheint das CD-Debüt des aufstrebenden jungen Künstlers und seinem Trio ?David Orlowskys Klezmorim?. ?Noema? ist ein virtuoses und musikalisch hochkarätiges, wertvolles Werk, das Liebhaber herausragender Musik ? auch immer wieder durch eine dezente Sinnlichkeit ? in den Bann zieht. Beglückend!
Das Repertoire auf ihrer Debüt-CD beim Label Sony Classical besteht aus Kompositionen Orlowskys und Dohrmanns, aus dessen Feder der Großteil des Repertoires stammt. Die CD ?Noema? wurde mit den renommierten Gästen Avi Avital (Mandoline), Per Arne Glorvigen (Bandoneon) und Iveta Apkalna (Orgel) eingespielt.
David Orlowskys Klarinettenspiel berührt ein Publikum im Alter von 7 bis 70 Jahren, die Presse reagiert begeistert. Dabei ist der Künstler gerade einmal 25 Jahre jung und er verfügt über ein attraktives Äußeres, das er für das Genre, das er bedient, nicht einmal benötigt. David Orlowskys Bezug zu anspruchvoller Musik ist familiär geprägt. Die Mutter ist Geigenlehrerin, auch Vater, Bruder und Schwester musizieren klassisch. Sein erstes Instrument ist Schlagzeug, bevor er die Klarinette wählt. ?Dieses Instrument hat meiner Meinung nach von allen Blasinstrumenten den schönsten Klang und ähnelt der menschlichen Stimme mehr noch als das Cello?, sagt der mehrfache Bundespreisträger beim Wettbewerb ?Jugend musiziert?.

Es ist für ihn wie Offenbarung, als er im Alter von 15 Jahren mit seiner Mutter ein Konzert von Giora Feidman erlebt. Klezmer ist ihm zu diesem Zeitpunkt kein Begriff, aber er ist überaus fasziniert von der Musik und hat seinen musikalischen Ausgangspunkt gefunden. Ein Jahr später ist ?David Orkowskys Klezmorim? gegründet und verpflichtet sich zunächst dem traditionellen Klezmer, bevor das Ensemble seinen ganz eigenen Stil entwickelt, der sich herkömmlichen Kategorien entzieht.

?Klezmer war lediglich der Ursprung unserer Musik. Es kamen dann immer mehr Einflüsse aus Klassik und Jazz hinzu. Geblieben ist eine folkloristische Klarheit, eine einfache melodiöse Struktur. Entstanden ist eine Kunstmusik mit klanglicher und rhythmischer Komplexität, die dennoch leicht verständlich ist?, so David Orlowsky, ?Die engst mögliche Bezeichnung für unsere Musik wäre aus unserer Sicht ?Chamber World Music.?

Das Streben nach herausragenden Klangbildern ist seit jeher ein zentrales Thema für David Orlowsky. Und die Bandbreite an Künstlern, die ihn diesbezüglich beeindrucken und beeinflusst haben, reicht von Gideon Kremer und Giora Feidman über Jan Gabarek und Björk bis hin zu Michael Jackson. Sogar aktuelle CDs von Fanta Vier oder den Red Hot Chilli Peppers findet man in seinem Regal.
Zweifellos zählt David Orlowsky, der bereits auf allen namhaften Festivals ? wie zum Beispiel dem Schleswig-Holstein-Festival ? zu Gast war, zu den außergewöhnlichsten und beachtenswertesten jungen Klarinettisten.

Tracks
1. Philomelos
2. Anderland
3. Noema
4. Balkanplatte
5. Mexico
6. The ultimate Bulgar
7. Feather
8. Mazeltov
9. Der Schelm
10. Hora
11. Szep No
12. Lehavi Barosh
13. Luná
14. Lácrima
15. Kelim Zemer

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