Der schwarze Freitag

derschwarzeZu den schicksalsschwersten Daten in der Geschichte der zivilisierten Welt gehört der 25. Oktober 1929, der „Schwarze Freitag“. Die Weltwirtschaftskrise, die Verzweiflung und Selbstmord, Arbeitslosigkeit, Massenverelendung, politische Radikalisierung und schließlich den 2. Weltkrieg im Gefolge hatte, nahm mit dem New Yorker Börsenkrach an diesem Tage ihren Anfang.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der amtierende Präsident der New Yorker Börse im Herbst 1929, Richard Whitney. Im Auftrag der Großbanken unternahm er am Vortag des Zusammenbruchs noch einmal eine Stützungsaktion, die den Gang der Ereignisse nur für wenig mehr als eine Stunde aufzuhalten vermochte.

Später spielte Whitney vor dem Untersuchungsausschuß des amerikanischen Senats noch die Rolle eines glänzenden Verteidigers der Wallstreet-Größen und ihrer Geschäftspraktiken. In den Dreißiger Jahren aber brach auch seine Firma zusammen, nicht zuletzt, weil ihm betrügerische Manipulationen mit Kundengeldern nachgewiesen werden konnten.

In der Hauptrolle im Film „Der schwarze Freitag“ über den New Yorker Börsenkrach 1929 ist der weltberühmte Schauspieler Curd Jürgens als Richard Whitney zu bewundern. Ihm zur Seite stehen so profilierte Darsteller wie Dieter Borsche, Hans Christian Blech, Paul Hoffmann, Hermann Lenschau und nicht zu vergessen Erik Ode. Regie führt August Everding, der zu den bedeutendsten Regisseuren, Intendanten und Kulturpolitikern der deutschen Nachkriegszeit gezählt werden darf.

Der schwarze Freitag
ca. 77 Min.
Pidax
Regie: August Everding
Darsteller: Curd Jürgens, Erik Ode, Paul Hofmann, Hermann Lenschau, Dieter Borsche
Ton: DD 2.0
PAL – RC 2

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