Devendra Banhart „Mala“


Devendra Banhart „Mala“
Nonesuch

Der Singer-/Songwriter co-produzierte das Werk gemeinsam mit seinem Langzeit-Bandkollegen, Gitarrist Noah Georgeson. Banharts letzte Veröffentlichung, das 2009er-Werk „What Will We Be“, erhielt großes Kritikerlob und wurde etwa vom ‚Rolling Stone’ bezeichnet als „das Beste, was er je gemacht hat“. Die ‚Los Angeles Times’ beschrieb das Album als „angenehmen, zurückgelehnten Folk, der überhaupt nicht nach Kompromiss klingt – vielmehr nach einem Künstler, der in seine eigene Haut wächst.“

Devendra Banhart wurde in Houston/Texas geboren und zog mit seiner Mutter in ihren Geburtsort Caracas in Venezuela, als sich seine Eltern scheiden ließen. Während seiner Teenager-Jahre siedelte die Familie nach Los Angeles um; hier lernte er Englisch sprechen, Skateboard fahren und Musik machen. Seine ersten Auftritte hatte Bahnhart als Straßenmusiker, während er das San Francisco Art Institute besuchte. Seither hat er in Los Angeles, Paris, San Francisco und zuletzt in New York gelebt, wo er auch derzeit wohnt.

Bahnart erhielt erste internationale Aufmerksamkeit mit seinem Debütalbum von 2002, „Oh Me Oh My… The Way The Day Goes By the Sun Is Setting Dogs Are Dreaming Lovesongs of the Christmas Spirit“ – eine Kollektion von Aufnahmen, die er ursprünglich nur für sich selber gemacht hatte. ‚Pitchfork’ schrieb in der Review zur Platte: „Banharts vielversprechendes Debüt ist ein Zeichen dafür, dass da jemand für große, verrückte Dinge vorgesehen ist.“

Über den Nachfolger „Rejoicing In the Hands“ schrieb die Londoner ‚Times’: „Das letzte Mal, als ein solch unglaubliches Talent auf der Bildfläche erschien, war, als Jeff Buckley sein erstes Album veröffentlichte, was vielleicht auch als ein gelungener Referenzpunkt für die Ambition und Fähigkeiten dient, die hier am Werke sind. Aber Banhart – weniger kultiviert, aber umso außergewöhnlicher begnadet – singt seine eigenen Songs, und scheint sich glückseligerweise unbewusst darüber zu sein, dass möglicherweise jeder ihm zuhören könnte. Schon bald werden es sehr viele tun.“ Es folgten mit „Ni?o Rojo“, „Cripple Crow“ und „Smokey Rolls Down Thunder Canyon“ drei weitere Alben.

Banhart hat bereits mit einer Vielzahl an artverwandten Musikern zusammengearbeitet, darunter Antony and the Johnsons, Beck, Vashti Bunyan, Os Mutantes, Swans und Vetiver. Überdies hat er zusammen mit Gilberto Gil und Caetano Veloso die Bühne geteilt gespielt und war Teil des von David Byrne kuratierten Konzerts in der Carnegie Hall.

Als vielbeachteter visueller Künstler tauchten Bahnarts ausgefeilte, geneuestens gezeichnete, häufig enigmatische Kunstwerke in Gallerien auf der ganzen Welt auf, darunter auch auf der Art Basel Contemporary Art Fair in Miami, im San Fransisco Museum of Modern Art, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel und im Los Angeles’ Museum of Contemporary Art. Er hat zudem das Coverartwork für fast alle seine Veröffentlichungen selbst gestaltet, 2010 erhielt er eine Grammy-Nominierung für die Gestaltung und Verpackung seines Albums „What Will We Be“.

Tracks
1. Golden Girls
2. Daniel
3. Für Hildegard Von Bingen
4. Never Seen Such Good Things
5. Mi Negrita
6. Your Fine Petting Duck
7. The Ballad Of Keenan Milton
8. A Gain
9. Wont You Come Over?
10. Cristobal
11. Hatchet Wound
12. Mala
13. Wont You Come Home
14. Taurobolium

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