Die auffällige Merkwürdigkeit des Lebens

auffaelligeWer kann schon von sich behaupten, einen genialen Atomphysiker als Vater zu haben und eine ungarische Prinzessin als Mutter? Für das echte Leben geschaffen ist Amadeus‘ ungewöhnliche Familie aber nicht: Die Mutter verschanzt sich mit Migräne hinter der Schlafzimmertür, der Vater rechnet den ganzen Tag, wenn er nicht grad die Fassung verliert.

Amadeus übernimmt die Rolle des Erwachsenen und kümmert sich um seine Geschwister. Nur Schäferhund Felix ist sein Verbündeter und das einzige Familienmitglied, das umarmt werden kann – bis er eines Tages eingeschläfert werden muss. Jetzt hat Amadeus nur noch das Schreiben. Kann es ihm helfen, seine Kindheit hinter sich lassen? Jahrzehnte später ist Amadeus Journalist und Vater, er hat eine liebevolle Frau. Doch die Angst davor, nicht zu genügen, begleitet ihn auf Schritt und Tritt.

Er wird immer neurotischer, weigert sich schließlich, das Zentrum Stockholms zu verlassen und gefährdet damit seine Ehe. Aber wie soll er sich gegen seine Herkunft zur Wehr setzen? Und wie viel kann man im Leben selbst bestimmen?

Autor
Augustin Erba
, eigentlich Augustin Petrus Amadeus Osiris Mina Erba-Odescalchi, ist ein renommierter schwedischer Journalist, er arbeitet für das öffentlich-rechtliche schwedische Radio (SR). Er wurde 1968 geboren und ist in einem Stockholmer Vorort aufgewachsen. Sein Vater stammt aus Ägypten, seine österreichische Mutter aus dem Haus Habsburg-Lothringen. Erba lebt mit seiner Familie in Stockholm. “Die auffällige Merkwürdigkeit des Lebens” ist sein zweiter Roman.

Die auffällige Merkwürdigkeit des Lebens
Autor: Augustin Erba
432 Seiten, gebunden
Ullstein
Euro 22,00 (D)
Euro 22,70 (A)
ISBN 978-3-550-05005-3

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