Die Deutschen und ihre Mythen


Die Deutschen und ihre Mythen
Autor: Herfried Münkler
Seiten: 606, broschur
rororo
Euro 15,00 (D), Euro 15,50 (A)
ISBN 978-3-499-62394-3

Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Dabei erweckt er alte Sagen ? etwa um die Nibelungen ? zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten ? selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen.

In einer großen historischen Analyse zeigt Münkler, wie Mythen unsere nationale Identität geformt haben und welch motivierende und mobilisierende Kraft ihnen eignet ? im Positiven wie im Negativen. Denn in der deutschen Geschichte gingen Mythos und Politik stets Hand in Hand.

So dienten die Schlacht im Teutoburger Wald oder der Drachentöter Siegfried der inneren Militarisierung der Deutschen, und das «Unternehmen Barbarossa» führte sie direkt in den Untergang. Nach 1945 erblühte die Bundesrepublik im Mythos vom «Wirtschaftswunder», die DDR richtete sich am «antifaschistischen Widerstand» auf. Heute dagegen ist Deutschland ein mythenarmes Land ? ist das ein Fluch oder ein Segen?

Ein aufschlussreiches Werk nicht nur über die Geschichte und Mentalität der Deutschen, sondern auch über die Politik der Gegenwart ? souverän dargestellt und spannend zu lesen.

Autor
Herfried Münkler,
geboren 1951, einer der bedeutendsten deutschen Politologen, ist Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Etliche seiner Studien zur politischen Ideengeschichte sind mittlerweile Standardwerke, so etwa «Machiavelli » (1982), «Gewalt und Ordnung» (1993), «Die neuen Kriege» (2002), «Imperien » (2005) und «Die Deutschen und ihre Mythen» (2009), das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.

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Die Deutschen und ihre Mythen


Die Deutschen und ihre Mythen
Autor: Herfried Münkler
Seiten: 608, gebunden
Rowohlt Berlin
? 24,90 (D)
ISBN 978-3-87134-607-1

Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen.
Dabei erweckt er alte Sagen ? etwa um die Nibelungen ? zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten ? selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen.
In einer großen historischen Analyse zeigt Münkler, wie Mythen unsere nationale Identität geformt haben und welch motivierende und mobilisierende Kraft ihnen eignet ? im Positiven wie im Negativen. Denn in der deutschen Geschichte gingen Mythos und Politik stets Hand in Hand.
So dienten die Schlacht im Teutoburger Wald oder der Drachentöter Siegfried der inneren Militarisierung der Deutschen, und das «Unternehmen Barbarossa» führte sie direkt in den Untergang. Nach 1945 erblühte die Bundesrepublik im Mythos vom «Wirtschaftswunder», die DDR richtete sich am «antifaschistischen Widerstand» auf.
Heute dagegen ist Deutschland ein mythenarmes Land ? ist das ein Fluch oder ein Segen? Ein aufschlussreiches Werk nicht nur über die Geschichte und Mentalität der Deutschen, sondern auch über die Politik der Gegenwart ? souverän dargestellt und spannend zu lesen.
Autor
Herfried Münkler
, geboren 1951, ist Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist mit vielen Studien zur politischen Ideengeschichte und zur Theorie des Krieges hervorgetreten. Nicht wenige davon sind mittlerweile Standardwerke, so etwa „Macchiavelli“ (1982), „Gewalt und Ordnung“ (1993), „Die neuen Kriege“ (2002), „Der neue Golfkrieg“ (2003) und „Imperien“ (2005).

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