Die Erfindung der Zeit

DCF 1.0„Zeit ist der Stoff, aus dem das Leben besteht“, meinte der US-amerikanische Politiker, Naturwissenschaftler und Erfinder Benjamin Franklin im 18. Jahrhundert. Im deutschen Sprachgebrauch steht das Wort „Zeit“ unter den Top Ten der meistverwendeten Hauptwörter.

In der Tat gibt es viele Redewendungen mit dem Begriff. Die einen haben keine Zeit, andere wollen sie sparen oder bereuen, sie vergeudet zu haben. Aber was soll das eigentlich heißen? Sich Zeit nehmen, sie verlieren oder gewinnen? Die Zeit vergeht doch so und so, ganz egal, was wir so treiben.

Zumindest erwecken die heute allgegenwärtigen Uhren diesen Eindruck, die unbeeindruckt von unserem Treiben gleichmäßig vor sich hin ticken. „Zeit“, was ist das eigentlich? Ob Platon, Newton, Leibniz oder Einstein: Philosophen und Naturwissenschaftler aller Epochen stellten sich dieser Frage – und kamen zu faszinierenden Antworten.

Wolfgang Blum begibt sich auf eine Zeitreise von den Anfängen der Zeitmessung bis in unsere Tage. Er erzählt die Geschichte bahnbrechender Erkenntnisse und Entdeckungen und der genialen Köpfe, die dahinterstehen. Technisch-wissenschaftliche Errungenschaften wie Kalender, Uhren, Quantentheorie oder Kosmologie geraten dabei ebenso in den Fokus seiner Betrachtungen wie die psychologischen Aspekte des Zeitempfindens.

Autor
Der promovierte Mathematiker Wolfgang Blum, Jahrgang 1959, forschte und lehrte sieben Jahre am Lehrstuhl für Mathematische Statistik der Universität Erlangen. Heute arbeitet er als freier Journalist u. a. für die Zeit, die Süddeutsche, Geo und Spektrum der Wissenschaft. 1997 erhielt er den Römpp-Preis für Chemie-Publizistik, 2010 den Journalistenpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.

Die Erfindung der Zeit
Autor: Wolfgang Blum
288 Seiten, mit zahlr. Abb., gebunden
Format: 24 x 28 cm
Edition Fackelträger
Euro 40,00 (D)
ISBN 978-3-7716-4651-6

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