Die Erfindung des Marxismus

Die Erfindung des Marxismus von Christina MorinaZum 200. Geburtstag im Mai 2018: Ein völlig neuer Blick auf Marx und seine Wirkung.

Als Karl Marx 1883 starb, hinterließ er ein gewaltiges Werk – und eine revolutionär neue Perspektive auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. Doch seine Ideen hatten zunächst nur begrenzten Einfluss, erst in den folgenden Jahrzehnten sollten sie ihre enorme Breitenwirkung entfalten. Christina Morina zeigt am Beispiel von neun engagierten Intellektuellen aus allen Teilen Europas – unter ihren Rosa Luxemburg, Karl Kautscky, Eduard Bernstein und Wladmir Iljitsch Lenin -, wie Marx‘ Ideen aufgenommen wurden und sich über ganz Europa verbreiteten. So erwuchs aus einer Theorie zur Beschreibung der sozialen Wirklichkeit im Kapitalismus jene politische Weltanschauung, die sich im 20. Jahrhundert als (Staats-) Ideologie ausbreiten sollte – und damit die Welt veränderte.

Der Marxismus ist tot? Keineswegs. Denn mit der Erschütterung vieler politischer Gewissheiten scheinen Karl Marx und seine Ideen neue Bedeutung zu erlangen. Die faszinierende Schöpfungsgeschichte einer Weltanschauung, die unseren Blick auf die Wirklichkeit für immer verändert hat.

Autorin
Christina Morina
, geboren 1976, studierte Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Leipzig, Ohio und Maryland und wurde 2007 mit einer Arbeit über den Russlandfeldzug in der deutsch-deutschen Erinnerungskultur promoviert. Sie lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist seit 2015 DAAD Visiting Assistant Professor am Duitsland Institut der Universität Amsterdam.

Die Erfindung des Marxismus
Autorin: Christina Morina
592 Seiten, mit 17 s/w Abb., gebunden
Siedler Verlag
Euro 25,00 (D)
Euro 25,70 (A)
sFr 33,90 (UVP)
ISBN 978-3-8275-0099-1

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