Die juristische Unschärfe einer Ehe

juristischeLeyla wollte immer tanzen. Doch nach einem Unfall muss sie das Bolschoi-Theater in Moskau verlassen. Ihr Mann Altay ist Psychiater. Nachdem sich seine große Liebe umgebracht hat, lässt er keinen Mann mehr an sich heran. Altay und Leyla führen eine Scheinehe, um ihre Familien ruhigzustellen. Als die beiden mit Mitte zwanzig in Berlin von vorne anfangen, tritt Jonoun in ihr Leben.

Jonoun ist chaotisch, verfressen und unberechenbar. Und sie liebt Leyla. Das wiederum kann Altay nicht zulassen. Als die fragile Dreiecksgeschichte aus den Fugen gerät, begeben sich Leyla, Altay und Jonoun auf eine Reise in den wilden Kaukasus.

Olga Grjasnowa erzählt von zwei Frauen und einem Mann, die von der Liebe träumen, aber auch nicht wissen, wie man mit der Liebe lebt. Ein klar und direkt erzählter Roman über Glück und Unglück in einer Zeit, da alles möglich scheint.

Autorin
Olga Grjasnowa
geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan, wuchs im Kaukasus auf. Sie verbrachte längere Zeit in Polen, Russland und Israel. 2011 erhielt die Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Derzeit studiert sie Tanzwissenschaften an der FU Berlin.

Die juristische Unschärfe einer Ehe
Autorin: Olga Grjasnowa
272 Seiten, TB.
dtv
Euro 9,90 (D)
Euro 10,20 (A)
ISBN 978-3-423-14490-2

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