Die Nazis und die Prostitution

CD_NS-Bordelle_VS.inddZwischen 1942 und 1945 wurden auf Geheiß von Heinrich Himmler, Reichsführer SS, in mehreren Konzentrationslagern »Sonder­baracken« errichtet.

»Besonders fleißig arbeitende Gefangene sollen Weiber haben«, befand Himmler. Frauen, die wegen eines »anstößigen« Lebenswandels im KZ gelandet waren und als Feinde eines »gesunden Volkskörpers« galten, wurden zur Prostitution gezwungen.

Tita Gaehme hat prominente Zeitzeugen befragt, u.a. den Schrift­steller Jorge Semprún zu seiner Gefangenschaft und seinen Beobachtungen im KZ Buchenwald, lässt Frau W. erzählen, eine der gedemütigten Frauen, die nach dem Krieg lange um ihre Anerkennung als Verfolgte des Naziregimes kämpfen mussten, und sie nutzt Forschungsarbeiten zum Thema.

Autorin
Tita Gaehme
, Studium der Geschichte, Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie in Hamburg und Köln; 1975 bis 1994 Verlegerin des Prometh Verlags; Theaterarbeit in Köln, Bonn, Wuppertal, Berlin als Künstlerische Direktorin, Dramaturgin und Regisseurin; Journalistin; Hörspiele, Fernseh- und Rundfunkfeatures beim WDR, Deutschlandfunk, SR, MDR und Radio Bremen; Herausgeberin und Autorin.


Die Nazis und die Prostitution

Autorin: Tita Gaehme
1 CD – 43 Min.
Ch. Links Verlag
Euro 13,00 (D & A)
ISBN 978-3-86153-950-6

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