Die Oleanderfrauen

Die Oleanderfrauen von Teresa SimonHamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Unwillkürlich hatte Sophie den Weg zum Glashaus eingeschlagen, in dem auf eigenen der Tischchen kleine Windlichter leuchteten. Obwohl es warm war, lagen gefaltete Decken auf manchen der Lehnen. Sie liebte diesen Zufluchtsort ebenso wie ihre Mutter, die im Winter hier vile Stunden inmitten ihrer Pflanzen verbracht.

Heute gehörte er ihr ganz allein. Sophie ließ sich auf einem der Deckchairs nieder, streckte sich aus und schloss die Augen. Ein perfekter Platz, um von Hannes zu träumen – nicht von dem, der sie so abfällig angefahren hatte, sondern von einem, der sie mit ausgebreiteten Armen sehnsüchtig erwartete…

Ein Geräusch ließ sie aus ihrem Traum hochfahren. Es war Hannes, der sich über sie beugte – Hannes! War das noch immer ein Traum? Wenn ja, dann sollte er niemals enden.

Autorin
Teresa Simon
ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.

Die Oleanderfrauen
Autorin: Teresa Simon
544 Seiten, TB.
Heyne
Euro 9,99 (D)
Euro 10,30 (A)
sFr 13,90 (UVP)
ISBN 978-3-453-42115-8

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