Die papierene Macht


Die papierene Macht
Autor: Fedor von Zobeltitz
408 Seiten, gebunden
Czernin Verlag
Euro 21,00 (D)
ISBN 978-3-7076-0500-6

Wie funktionierte das Verlegen vor hundert Jahren? Der Czernin Verlag wird 15 Jahre alt und wagt einen Blick in die Zeiten des Kolportagebuchhandels, der Groschenromane und der ersten Boulevard-Zeitungen. „Die papierene Macht“ spielt im Verlagsumfeld und amüsiert mit erstaunlichen Parallelen zur heutigen literarischen Szene.
Wie mächtig bedrucktes Papier schon immer war, thematisiert der zu seiner Zeit bekannte und renommierte Schriftsteller, Journalist und Büchersammler Fedor von Zobeltitz in einem unterhaltsamen Roman, um 1900 erstmals erschienen, über die Arbeit des Bücher- und Zeitungsmachens.
Über die unterschiedlichsten Ansprüche der Leserschaft, die neuesten Errungenschaften in der Drucktechnik und die konkurrierenden Verlagshäuser wusste Zobeltitz als Insider bestens Bescheid. Die damit einhergehenden Liebesgeschichten und Intrigen dürfen freilich nicht fehlen.
Der Czernin Verlag legt diese wahre Entdeckung für den Buchliebhaber, für heutige Verhältnisse eher der leichteren Literatur zuzuordnen, mit großer Freude neu auf.
Autor
Fedor Karl Maria Hermann August von Zobeltitz
, 1857–1934, Schriftsteller, Journalist und Büchersammler, entstammte einem sächsischen Adelsgeschlecht. Nach kurzer militärischer Laufbahn begann er für diverse Zeitungen zu schreiben. 1882 zog er nach Berlin und lebte als freier Autor von Romanen und Dramen. Er war mit den bekannten zeitgenössischen Autoren befreundet und einer der Begründer der Literarischen Gesellschaft in Berlin. Der passionierte Büchersammler begründete die „Zeitschrift für Bücherfreunde“ und die „Gesellschaft der Bibliophilen“.

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