Die Priester „Möge die Straße“

diepriesterMit ihrem vierten Album „Möge die Straße“ widmen sich die Priester erneut den wichtigsten Botschaften ihres Glaubens: Der Liebe, der Hoffnung und dem Erhalt von Gottes Schöpfung.

Es war die Rückkehr von Pater Rhabanus Petri in sein Heimatkloster, und damit das Zusammentreffen der Urbesetzung, die das neue Album ermöglicht hat. Gemeinsam mit Pater Vianney Meister und dem Diözesanpriester Andreas Schätzle entstanden endlich neue Aufnahmen, die sofort den alten Funken entfachten, den die drei Glaubensmänner von der ersten Sekunde des gemeinsamen Musizierens an spürten. Der große Erfolg ihrer drei bisher veröffentlichten Alben und der Tourneen sind Beleg dafür, dass dieser Funke auch stets seinen Weg in die Herzen der Zuhörer fand.

Auf „Möge die Straße“ schenken die Priester dreizehn virtuos produzierten und arrangierten sakralen Liedern ihre Stimme. Die erste Single „Möge die Straße“ ist dazu der bewegende Titelsong, dessen Video auf Stationen des Pilgerweges nach Santiago de Compostela aufgenommen wurde. „‚Möge die Straße uns zusammenführen…‘ ist ein alter irischer Segenswunsch“, so Andreas Schätzle. „In den letzten Jahren hat dieser durch den Abschied von wichtigen Menschen, etwa dem Tod meiner Eltern, tiefe Bedeutung gewonnen. Besonders freut mich auch, dass uns die Straße wieder mit Pater Rhabanus zusammengeführt hat.“

Ganz im Geiste ihrer Kirche möchten die Priester nicht zuletzt auf Probleme und Krisen in der heutigen Zeit eingehen und bringen das mit ihrer Liederauswahl zum Ausdruck. „Es geht uns vor allem um die Nächstenliebe und die Erhaltung der Schöpfung“, so Pater Vianney Meister. „Das sind zwei Säulen des Christentums, die noch nie so wichtig waren wie heute.“ „Singt dem Herrn, alle Völker der Erde“ ist in diesem Kontext ein mitreißendes modernes Kirchenlied von Peter Janssens, das zur Völkerverständigung und zum gemeinsamen Gesang aufruft. „Das Singen ist ein Brückenbauer“, erklärt Pater Rhabanus Petri seine Auffassung des Liedes. Und wer die Überzeugung in seinem Gesang hört, spürt, dass diese Brücke trägt.

Von tänzerisch, groß orchestrierten Liedern wie dem „Sonnengesang“ bis zu emotionalen Höhepunkten, zum Beispiel „Von guten Mächten treu und still umgeben“ mit seinem wundervoll umarmenden Text, finden sich viele Schätze auf dem neuen Album.  Zudem steuerten Andreas Schätzle und Pater Vianney auch Eigenkompositionen bei: Mit „Der Wind weht“ stellt Andreas Schätzle die Kraft der Liebe in den Mittelpunkt. Pater Vianney schuf den Choral „Cantate Domino“, der in seiner Urkraft aus den Gregorianischen Chorälen schöpft. Und als Überleitung hin zur kommenden Weihnachtszeit finden sich mit „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Gloria in excelsis Deo“ auch zwei wunderschön festliche Weihnachtslieder auf dem Album. Den stimmigen und stimmungsvollen Abschluss des Albums bildet das „Ave Regina Caelorum“. Es hat im Liederkanon der Fastenzeit einen festen Platz und verankert für den Zuhörer noch einmal die Andacht der Musik mit all ihren berührenden Momenten tief im Herzen.

„Möge die Straße“ lädt zur Entschleunigung und zur Besinnung auf wichtige Botschaften des Christentums ein. Das ganze Album zeugt von dem liebevollen Umgang der Priester mit ihrem Glauben in der stetigen Begegnung zwischen Tradition und Moderne.

Tracks
1 Möge die Straße
2 Der Wind weht
3 Singt dem Herrn, alle Völker der Erde
4 Sonnengesang
5 Cantate Domino
6 Ins Wasser fällt ein Stein
7 Dein Reich komme, Vater
8 Von guten Mächten
9 Kommt, anbetet
10 Wenn das Brot, das wir teilen
11 Es ist für uns eine Zeit angekommen
12 Gloria in excelsis Deo
13 Ave Regina Caelorum

Die Priester „Möge die Straße“
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