Die Verblendeten

180501_Kautz_SugarDead_cover_FINAL.inddDer Roman „Die Verblendeten“ spannt sich vom Ende des Ersten Weltkriegs über die brodelnden 1920er- und 1930er-Jahre, über die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit bis in die 1950er-Jahre.

Es sind die Familiengeschichten ehemaliger Aristokraten, die sich in den Zeitwirren verfangen und deren Schicksale untrennbar mit den Schicksalen jener verbunden sind, die einmal deren Diener, Köchinnen, Krankenschwestern oder Soldaten waren. Besitzverlust, Enteignungen, Kriegsverwundungen, Traumatisierungen, Elend und Hungersnot weisen deren Weg fast zwanghaft in den Nationalsozialismus.

Antisemitismus, Judenhass und Rassengesetze greifen tief in Familienkonstellationen und zerstören diese unbarmherzig. Flucht und Emigration sind die Folge. Nach dem Krieg kommen die Vertriebenen, die unter Lebensgefahr Geflohenen, zurück und begegnen denjenigen, vor denen sie fliehen und die sie verlassen mussten.

Autor
Franz Winter
war als Schauspieler in Berlin, Wien, Salzburg und im deutschen und österreichischen Fernsehen tätig. Er ist Regisseur internationaler Musikproduktionen, Autor von Novellen und Drehbüchern, Mitbegründer des Musiklabels Winter & Winter und künstlerischer Leiter für Aufnahmen von Bach bis Mahler. Bei Braumüller erschienen: „Operation Rheingold“ (2011), „Orfanelle“ (2012), „Palazzo Vendramin“ (2013), „Bach“ (2014), „Sommerfrische“ (2015) und „Die Schwierigen“ (2017).

Die Verblendeten
Autor: Franz Winter
260 Seiten, gebunden
Braumüller
Euro 24,00 (D)
ISBN 978-3-99200-228-3

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