Die wiedergefundene Zeitmaschine

diewiedergefundeneIm Jahr 1914 erschien die Erstausgabe der utopischen Erzählung “Die wiedergefundene Zeitmaschine” von Wilhelm Bastiné. In Anknüpfung an “Die Zeitmaschine” von H. G. Wells ermöglicht die in Deutschland wiedergefundene Zeitmaschine einer kleinen Gesellschaft von „Zeitreisenden“ einen ereignisreichen und oft humorvoll geschilderten Ausflug in die Vergangenheit.

Das mit vier Vollbildern von Adolf Wald ausgestattete Buch ist heute auch antiquarisch kaum noch erhältlich. Durch den vorliegenden Neusatz-Nachdruck soll das Werk wieder allgemein zugänglich gemacht werden. Zwei vom Verfasser selbst illustrierte seltene utopisch-phantastische Erzählungen von Wilhelm Bastiné sind dem Buch beigegeben: Die ausgenutzte Erdumdrehung (1916) und Der Schuß auf den Mond (1919).

Autor
Über Wilhelm Bastinés Leben ist kaum etwas bekannt, außer dass er am 20. August 1885 geboren wurde, von Beruf Gymnasiallehrer (1922 Studienrat) war und neben seinem bekannten Roman Die wiedergefundene Zeitmaschine und den beiden hier ebenfalls wieder abgedruckten (an Jugendliche gerichteten) Erzählungen Die ausgenutzte Erdumdrehung und Der Schuß auf den Mond in den Jahren um 1910 mehrere kurze Erfinder-Biografien verfasst hat, so z. B. über Thomas A. Edison, Werner von Siemens und George Stephenson. Diese Bändchen im Umfang von etwa 40–50 Seiten erschienen in der von Georg Gellert in der Verlagsanstalt Ed. Rose in Neurode und Berlin herausgegebenen Reihe ‚Illustrierte Helden-Bibliothek. Geistes- und Kriegshelden aller Völker und Zeiten‘. Gellert war übrigens auch Herausgeber der Knaben-Jahrbuch-Reihe ‚Flemmings Knabenbuch‘, in der ebenfalls Beiträge von Bastiné erschienen sind.

Die wiedergefundene Zeitmaschine
Autor: Wilhelm Bastiné
198 Seiten, 18 Abb., Broschur
Dieter von Reeken
Euro 15,00 (D)
ISBN 978-3-945807-17-0

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