Dominic Egli’s Plurism „More Fufu!“

DE_MoreFUFU_Artwork_16.inddNach „Untitled Yet“ und „FUFU TRYOUT“ legt das agile Kollektiv PLURISM um den umtriebigen Schlagzeuger und Tönesammler Dominic Egli sein drittes Album vor: MORE FUFU! ist eine bunte Liebeserklärung an den Afrikanischen Kontinent, seine Gerichte und seine schillernde Musik. Mal mehr, mal weiniger nahe an den originalen Einflüssen, transzendiert PLURISM eine erträumte afrikanische Folklore in den Kontext der zeitgenössischen Jazzsprache. Gemeinsam mit seinen Wunschpartnern Donat Fisch, Raffaele Bossard und dem grossen Südafrikanischen Trompeter Feya Faku entwickelt Dominic Egli mit roher Sinnlichkeit, explosiver Gelassenheit und erdiger Verspieltheit liedhafte Melodien, vielschichtig treibende Grooves und erruptive Soli.

Dominic Egli Egli war mit seinem facettenreichen, zwischen energetisch-stürmisch und luftigdynamisch atmenden Spiel der Motor für über 40 CD Produktionen. Seine traditionsverbundene Klangästhetik, seine stilistische Vielfalt und sein melodiös-kommunikatives Imrovisationsverständnis haben ihn neben Internationalen Stars auch zahlreiche kreative Schweizer Bands begleiten lassen. Seine Kompositionen schliesslich haben die Bands K:E:B und Miniatur Orchester massgeblich geprägt.

Donat Fisch Fisch ist für viele junge Musiker nicht nur wegen seines Spiels eine Inspiration; er lebt mit einer selten gesehenen Konsequenz seine Kunst, ist ein unermüdlicher Klangforscher, ein herausragender Komponist und hat mit seinen langjährigen und zahlreich dokumentierten Projekten „Fisch im Trio“ und „Circle and Line“ eine stringente Biographie seines Schaffens vorzuweisen. Die Grösse und Wandelbarkeit seines Sounds auf beiden Saxophonen, die Kraft seiner zwischen hymnisch und elastisch-sprudelnd oszillierenden Linien, die tiefe Spiritualität seiner Improvisationen sowie die Fähigkeit dies im Kontext einer gleichberechtigeten Gruppenimprovisation zu tun, machen ihn zur unersetzlichen Stimme von Plurism.

Raphaelle Bossard Bossards kaftvoller, akkustischer Klang übernimmt jederzeit seine Wurzelfunktion und öffnet dennoch Räume, fordert heraus, greift ein, unterstützt die Ideen seiner Mitspieler und vermag sie so auf überraschende Bahnen zu lenken. Seine Erfahrung aus HipHop- und Straight- Aheadprojekten verleihen freien Improvisationen eine kompositorische Qualität und seine beseelten Soli inspirieren das Gesamtgeschehen; so verwundert es nicht, dass er der gefragteste Schweizer Bassist seiner Generation ist.

Feya International durch seine Kollaboration mit illustren Namen wie Abdullah Ibrahim,Bheki Mseleku, Zim Ngqawana, Winston Mankunku Ngozi und Darius Brubeck als wichtiger Exponent der südafrikanischen Jazzszene bekannt, war Feya Faku als Artist in Residence des Zentrums für Afrikastudien der Universität Basel CH mit dem Schlagzeuger Dominic Egli zu hören. Sein warmer, (kraft- )voller Trompeten- und Flügelhornsound, seine technischen Fähigkeiten, sein beseeltes Spiel, seine auch in komplexen Improvisationen immer sanglichstringente Melodieführung und schliesslich das schwierig in Worte zu fassende „Etwas“, das Südafrikanischen Jazzmusikern gemein ist, machen ihn zum Wuschgastmusiker für „FUFU TRYOUT“ und „MORE FUFU!“.

Tracks
1. Mail must be beautiful
2. Ewe bolero
3. Newborn (1960)
4. I am an african
5. 60 million
6. Amina
7. Song of hills (For Feya)
8. Triplet attraction
9. Durma bain
10. The river crosses the path
11. Song of hills (Reprise)

Dominic Egli’s Plurism „More Fufu!“
Unit Records

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