Dope

dopeNew York City, 1950. Josephine (»Joe«) hat es nie leicht gehabt. Ihr Leben war schon verpfuscht, bevor es richtig begann. Den Vater kannte sie nicht, die Mutter war eine Schlampe. Lediglich die kleine Schwester Shelley hielt sie eine Zeitlang aufrecht. Dann geriet Joe über einen nichtsnutzigen Kerl an Drogen, Heroin hauptsächlich, kam auf die schiefe Bahn, geriet weiter an die falschen Leute und landete in der Gosse.

Eigentlich müsste sie längst tot in irgendeinem Hinterhof liegen, von einer Kugel oder dem Heroin dahingerafft. Doch sie hat noch mal die Kurve gekriegt – und scheint plötzlich das Glück auf ihrer Seite zu haben: Ein wohlhabendes Paar bietet Joe 1000 Dollar; sie soll dessen verschwundene Tochter wiederfinden, die offenbar in die Unterwelt des Big Apple abgedriftet ist.

Joe soll sie im Großstadtdschungel von New York aufspüren und zu den Eltern zurückbringen. Nelson, ein angesehener Anwalt übergibt ihr ein Foto, das Nadine mit dem Dealer und Zuhälter Jerry McFall zeigt. Offensichtlich sind die beiden abgetaucht. Leicht verdientes Geld, denkt Joe. Aber so leicht ist es nun auch wieder nicht: Freund ist von Feind kaum zu unterscheiden, und nicht jede Falle erkennt man gleich …

Autorin
Bevor Sara Gran, geboren 1971 in Brooklyn, hauptberuflich Schriftstellerin wurde, hat sie in einer Vielzahl von Berufen gearbeitet, die aber allesamt mit Büchern zu tun hatten. Heute lebt sie in Los Angeles, Kalifornien. Ihre Romane um die unkonventionelle Ermittlerin Claire DeWitt wurden von der Kritik bejubelt, für „Die Stadt der Toten“ erhielt sie 2013 u.a. den Deutschen Krimi Preis.

Dope
Autorin: Sara Gran
252 Seiten, Broschur
Droemer
Euro 12,99 (D)
Euro 13,40 (A)
ISBN 978-3-426-30445-7

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