Ein kurzer Film über die Liebe


Ein kurzer Film über die Liebe
Polen 1989; FSk 12 J.; ca. 90 Min.; Al!ve; Regie: Krzysztof Kieslowski; Darsteller: Grazyna Szapolowska, Olaf Linde-Lubaszenko, Stefania Iwinska
Ton: DD 2.0; PAL; RC 2

Um dem tristen Alltag in einer Hochhaussiedlung zu entfliehen, beobachtet der 19jährige Tomek jeden Abend mit einem Teleskop die wesentlich ältere Magda im gegenüberliegenden Wohnblock und verliebt sich in sie.

Als er die zynische und abgeklärte Frau schließlich persönlich kennenlernt, weist sie ihn zurück. Tief gekränkt versucht Tomek, sich das Leben zu nehmen. Magda bereut zutiefst, Tomek gedemütigt zu haben und gibt nun ihrerseits den Blick auf ihre Sehnsüchte und Gefühle frei …

Ebenso wie „Ein kurzer Film über das Töten“ (1987) ist „Ein kurzer Film über die Liebe“ Teil von Kieslowskis „Dekalog“ und markiert seinen internationalen Durchbruch als anerkannter Regisseur des Autorenkinos. In der Tradition von Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ macht der Film sich das Thema Voyeurismus zum Inhalt, geht dabei aber von einer anderen Perspektive aus.

Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ist „Ein kurzer Film über die Liebe“ ein Meisterwerk über die Überwindung der Einsamkeit und Erfüllung der Sehnsucht nach menschlicher Nähe.

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