Erben des Todes

erbendesSobo Swobodnik greift in seinem neuen zeitgeschichtlichen Krimi ein dunkles Kapitel der deutschen Wehrmachtsgeschichte auf.

Die deutsche Wehrmacht beging während des Zweiten Weltkriegs systematische Verbrechen, die zahlreiche Todesopfer forderten. Viele dieser Massaker wurden nie aufgearbeitet, darunter auch der Einmarsch der Wehrmacht in das griechische Dorf Kommeno. Dort starben am 15. August 1943 insgesamt 317 unschuldige Zivilisten auf bestialische Art und Weise.

Die Ereignisse rund um Kommeno thematisiert Sobo Swobodnik in seinen neuen zeitgeschichtlichen Kriminalroman »Erben des Todes«. Angesiedelt in der Jetzt-Zeit, wird die in Vergessenheit geratene Tat in Form eines Ich-Erzählers neu aufgerollt. Der Autor präsentiert dem Leser dabei einen Roman über Schuld, Lüge und Wahrheit, Vergangenheitsbewältigung und über einen unrühmlichen Teil deutscher Geschichte.

Kurz hintereinander sterben in einem Seniorenheim mehrere Menschen. Dem Zivildienstleistenden Franz Benedikt Zacher kommen die Todesfälle höchst seltsam vor. Er glaubt nicht, dass es sich dabei um eine zufällige Häufung handelt. Franz fängt an, sich näher für die verstorbenen Bewohner zu interessieren, bis er merkt, dass auch er Teil einer Intrige ist. Seine eigene Vergangenheit und die seiner Familie scheinen mit den Verstorbenen zusammenzuhängen.

Autor
Sobo Swobodnik
ist aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb und absolvierte sein Abitur in Aalen, studierte anschließend Schauspiel in München und arbeitete als Regisseur an mehreren deutschen Theatern sowie als Rundfunk-Redakteur bei verschiedenen Hörfunkanstalten. Er hat mittlerweile über 25 Bücher veröffentlicht, darunter eine mehrteilige Krimireihe. Dafür erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen u. a. den Mimi-Krimi Publikumspreis des deutschen Buchhandels. Als Filmemacher hat er verschiedene Dokumentarfilme fürs Kino gedreht und erhielt hierfür u. a. den Max-Ophüls-Preis für den besten Dokumentarfilm sowie den BR-Publikumspreis beim Filmfest München.

Erben des Todes
Autor: Sobo Swobodnik
278 Seiten, TB.
Gmeiner Verlag
Euro 11,99 (D)
Euro 12,40 (A)
ISBN 978-3-8392-2075-7

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