Eric Bibb “Global Griot”

ericglobalAuf seinem neuen Album Global Griot vereint der außergewöhnliche Blues-Musiker Eric Bibb verschiedene Kulturen und musikalische Einflüsse. Die gemeinsam mit einer Vielzahl an erstklassigen Künstlern produzierte Platte erscheint auf dem etablierten Blues-Label Dixiefrog Records.

Eric Bibb scheint die perfekte Mischung aus Blues und World Music gefunden zu haben, indem er seinen groovenden modernen Blues sowohl mit dessen afrikanischen Wurzeln als auch mit Reggae und Gospel verbindet. Rund 15 hochkarätige Musiker – Amerikaner, Europäer, Jamaikaner und zwei afrikanische Stars, der Malier Habib Koité und der Senegalese Solo Cissokho – waren an »Global Griot« beteiligt, einem außergewöhnlichen (Hör)Erlebnis und einem Meilenstein in Eric Bibbs bemerkenswerter Karriere.

Eric Bibbs Karriere umfasst mittlerweile fünf Dekaden und, immer in Bewegung, hat er sich nie auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Dabei hat er einen Rucksack voller Geschichten aus der ganzen Welt gesammelt. Und so hätte Eric den Titel seines neuen Albums »Global Griot« (globaler Barde) nicht viel passender wählen können. Tatsächlich wurde es über den gesamten Globus verstreut, in Frankreich, Schweden, Jamaika, Ghana, Kanada, UK sowie in den USA, aufgenommen. Dabei bleibt Eric an erster Stelle immer noch ein »blues brother« – aber ein Bluesmann der alten Schule, der immer wieder Wege findet, seinen Horizont zu erweitern.

Auf seiner Reise ist er immer erfolgreich darin gewesen unglaublich talentierte Musiker zu treffen, die er als Verwandte im Geiste betrachtet. Mit einige ist er auf diesem Album wiedervereint wie zum Beispiel Schwedens Stargitarrist Staffan Astner, Reggae Legende Ken Boothe aus Jamaika, Big Daddy Wilson, Harrison Kennedy, Michael Jerome Browne, Linda Tillery (Cultural Heritage Choir) und zwei außergewöhnliche West-Afrikanische Musiker – der malische Gitarrist und Sänger Habib Koité (Brothers In Bamako) sowie der Senegalese Solo Cissokho, dessen allgegenwärtiges Kobra-Spiel eins der Schönheiten dieses Doppel-Albums darstellt. Und nicht zu vergessen Erics Frau Ulrika Bibb, die ihre himmlischen Harmonien zu diesem Projekt beiträgt.

“Global Griot” ist sein bisher größtes Gemeinschaftsprojekt, das er (neben vier traditionellen Melodien und zwei Cover-Songs) mit einer Vielzahl von Musikern teilt. Die zwei Cover-Songs wurden ursprünglich in den 1950er Jahren aufgenommen: Ed McCurdys »Last Night I Had The Strangest Dream« war eine Hymne der Friedensbewegung und wurde u. a. von Simone & Garfunkel sowie Johnny Cash gecovert. Big Bill Broonzys »Black, Brown and White«, dessen vermutlich engagiertester Song, ist leider nach wie vor noch relevant. In dem Song »Hoist Up The Banner« erzählt Eric: »I don’t think of myself as a flag waver and here I am, wavin’ this one« – weil er sich dazu verpflichtet fühlt, konfrontiert mit der hässlichen Rhetorik, die sich zurzeit wie Präriefeuer hier und dort ausbreitet.

Als Entertainer, Pädagoge und Motivator wird Eric Bibb niemals müde, mehr als jemals zuvor nachhallen zu lassen, was aktuell in der Welt geschieht.

Tracks
CD 1

1 Gathering of the tribes
2 Wherza money at
3 Human river
4 What’s he gonna say today
5 Brazos river blues
6 We don’t care
7 Black brown and white
8 Listen for the spirit
9 Hoist up the banner
10 Mami wata/sebastian’s tune
11 Send me your jesus
12 A room for you
13 Remember family

CD 2
1 Race and equality
2 Grateful
3 All because
4 Spirit day
5 Let god
6 Last night i had a dream
7 Picture a new world
8 New friends
9 Mole in the ground
10 Michael row the boat ashore
11 Needed time

Eric Bibb “Global Griot”
Dixie Frog

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