Erst in der Nacht


Erst in der Nacht
Autorin: Cristina Comencini
256 Seiten, TB.
Piper
Euro 9,95 (D)
Euro 10,30 (A)
sFr 15,90 (UVP)
ISBN 978-3-492-25960-6

Es ist Sommer. Marina macht mit ihrem zweijährigen Sohn Marco Urlaub in den Dolomiten. Als Mutter fühlt sie sich unzulänglich, weil sie ständig müde und überfordert ist. Manfred, in dessen Haus sie eine Ferienwohnung gemietet hat, ist ein wortkarger Bergführer, von den Frauen doppelt enttäuscht: Als kleiner Junge von der Mutter verlassen, als erwachsener Mann von seiner Frau.

Die beiden einsamen Nachbarn umkreisen einander, ohne viele Worte zu wechseln. Das Unausgesprochene wiegt schwer zwischen ihnen. Dann kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall: Eines Abends fällt der kleine Marco vom Küchentisch und verletzt sich.

Marina ist wie gelähmt und unfähig, ihrem Kind zu helfen. Manfred, von der plötzlichen Stille nach dem Poltern in der Wohnung über ihm beunruhigt, rettet den Kleinen und fährt ihn ins Krankenhaus. Eigentlich hat er vor, die Polizei oder zumindest Marinas Ehemann zu informieren, doch er zögert. Die beiden haben von nun an ein Geheimnis.

Das Misstrauen zwischen ihnen wächst, aber auch eine machtvolle Anziehung jenseits aller Konvention…

Autorin
Cristina Comencini
, geboren 1956 in Rom, entstammt einer berühmten Familie. Ihr Vater war der große Regisseur Luigi Comencini, dessen Beruf auch sie ergriff. Sie schreibt neben Drehbüchern auch Romane, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Auf Deutsch erschienen von ihr »Die fehlenden Tagebuchseiten« und »Warten auf Isabella«, beide im Piper Verlag. Sie führte Regie bei Filmen wie »Geh, wohin dein Herz dich trägt«, »Der schönste Tag in meinem Leben« und »La Bestia nel Cuore«, letzterer Oscar-nominiert für den besten ausländischen Film. Auch ihren Roman »Erst in der Nacht«, der in Italien monatelang die Bestsellerlisten zierte, verfilmt sie derzeit fürs Kino.

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