Fewjar „Until“

fewjarHarte Arbeit, Kreativität und natürlich das nötige Talent so ließen sich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere im Musikgeschäft zusammenfassen. Um sich zu etablieren, musste sich ein Act bisher zuweilen jahrelang auf kräftezehrende Ochsentour durch sämtliche Clubs der Republik begeben und sich Venue für Venue eine Fanbase erspielen, die mit steigendem Bekanntheitsgrad zuerst mit einer Single, und mit viel Glück auch irgendwann mit dem ersten Album belohnt wurde. Fewjar machen alles anders. Fewjar spielen nach ihren eigenen Regeln. Brechen mit veralteten Traditionen und überholten Strategien, während sie althergebrachte Marketing-Gepflogenheiten wie seltsame Relikte aus dem letzten Jahrhundert aussehen lassen. Fewjar spricht sich übrigens Future aus. Future, wie in Zukunft . Und auch der progressive Sound des Berliner Progressive-Electro-Pop-Duos ist mehr als richtungsweisend, wie die experimentierfreudigen Zukunftsmusiker auf ihrem neuen Album Until demonstrieren!

Fewjar sind das Aushängeschild einer völlig neuen Generation von Bands, die sich auch ohne die Aufmerksamkeit der klassischen Medien eine breite Öffentlichkeit in den sozialen Netzwerken erspielen. Seit fünf Jahren erschaffen sich Fewjar in den unendlichen Weiten des Internet Stück um Stück ihren ganz eigenen Klangkosmos und haben mit zwei bisher veröffentlichten Alben und spektakulären Videoclips auf ihrem YouTube-Channel eine riesige Online-Community von weit über 73.000 Abonnenten begeistert. Und das alles komplett in Eigenregie, ohne großartig auf dem allwissenden Medien-Radar aufzutauchen! Bereits vor zwei Jahren sorgte das Duo mit seinem allerersten Auftritt auf den renommierten Videodays in der Kölner Lanxess-Arena vor 15.000 Zuschauern für euphorische Reaktionen, und auch der erste Headliner-Gig im Berliner BiNuu Club im vergangenen Mai war in weniger als 24 Stunden restlos ausverkauft. Nach der im Juni veröffentlichten Vorabsingle Lo machen die beiden Digital Natives auf ihrem dritten Album Until den Entwicklungsschritt vom rein virtuellen Studioprojekt zur Formation, die nun auch die Offline-Welt erobert.

So futuristisch und eigenwillig wie ihr Name und ihre DIY-Bandphilosophie gestaltet sich auch ihr visionärer Sound: Fewjar verbinden ausgewählte Elemente aus Electronica, TripHop, Ambient, Progressive Rock und Pop zu einem ebenso psychedelischen, wie geheimnisvoll-atmosphärischen Stilmix, mit dem Jakob Joiko und Felix Denzer sämtliche Genregrenzen einreißen und sich aus den umherfliegenden Trümmern ihre ganz eigene Klangsphäre kreieren. Seit 2009 machen die beiden Mitt-Zwanziger gemeinsam Musik; kurz vor dem Umzug vom idyllischen Rheinland-Pfalz ins hektische Berlin wurde 2011 das erste Album Journey Of Dam veröffentlicht, dessen Entstehung das Fewjar bereits auf YouTube mit einigen Making- Of- Versuchen begleiteten. Clips im Videotagebuch- Stil, gefilmt in der gemeinsamen WG, Behind The Scenes-Material und tausend weitere Impressionen aus dem Fewjar-Universum rund um das zwei Jahre später folgende AFew Sides waren der Schlüssel zur besonderen Nähe zu ihrer heutigen Online- Community. Und spätestens, nachdem das Duo zwei Mal hintereinander den Deutschen Webvideopreis mit nach Hause nehmen konnte, galten die Wahlberliner für viele als perfektes Anschauungsbeispiel einer innovativen YouTube-Band. Nach fünf Jahren nutzen Fewjar ihren Online-Ruhm als Sprungbrett in die richtige Welt.

Tracks
1 Gemini
2 Apart
3 Lo (feat. Marti Fischer)
4 Will You
5 Then
6 Going in Circles
7 A Bleakbox of Insights
8 Indigo (feat. Michael Schulte)
9 Carmine (feat. Michael Schulte)
10 In Between Parabels (feat. Andre Moghimi, Camilla Fascina)
11 Found
12 Eris & Exile
13 Pseudo
14 Levitation

Fewjar „Until“
Smile

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