Flüchtige Berührungen

BerührungenDie Autorin schreibt – anfangs erst 26-jährig – Tagebuch-ähnliche Kurzgeschichten über die Unmöglichkeit, ihren tief empfundenen Freiheitsdrang mit der Liebe in Einklang zu bringen. In kurzen Texten zeichnet sie Momentaufnahmen aus ihrer Jugend und entführt uns damit in die Welt der Siebziger Jahre.

Eine Zeit, in der eine ganze Frauengeneration die noch oft rigiden Erziehungsmodelle über den Haufen warf und sich von den Zwängen der elterlichen Lebensentwürfe entfernte. Viele junge Frauen erlebten sich damals als Freiheitskämpferinnen, als »One-Night-Stand«-Erproberinnen und erklärten den Männern den emotionalen Krieg. Diese Eindrücke erweckten bei der Autorin das Gefühl von Flüchtigkeit. Eben Flüchtige Berührungen. Als über 50-Jährige sichtet die Autorin erneut die alten Texte und ist erstaunt über die Intensität der Aufzeichnungen.

Sie schreibt einen zweiten Teil – nun über den Verlust von Freiheit, die Flucht aus Beziehungen und das Gefühl des Abschieds von der Jugend. Berührungsflüchtlinge. Emmes Texte sind ergreifend, zum Lächeln und Nachdenken über die Widersprüchlichkeit in der Liebe. Und eine Pflichtlektüre für Frauenversteher.

Autorin
Greta Rosalie Emme
, geboren im chinesischen Pferdejahr, fühlt sich der asiatischen Interpretation ihres Sternzeichens stark verbunden. Ihr ausgeprägter Freiheitsdrang formt ihren unkonventionellen Lebensweg. Nach vielen Jahren im südspanichen Andalusien lebt sie heute mit ihrem Ehemann vorwiegend in Schleswig-Holstein.

Flüchtige Berührungen
Autorin: Greta Rosalie Emme
196 Seiten, Broschur
edition fischer
Euro 11,80 (D)
ISBN 978-3-89950-847-5

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