Fußball unterm Hakenkreuz in der „Ostmark“


Fußball unterm Hakenkreuz in der „Ostmark
Autoren: David Forster, Georg Spitaler, Jakob Rosenberg (Hrsg.)
352 Seiten, gebunden
Verlag Die Werkstatt
Euro 29,00 (D)
ISBN 978-3-7307-0088-4

Wien war in den zwanziger und dreißiger Jahren eine Hochburg des europäischen Fußballs. Wie wirkte sich der »Anschluss« 1938 aus?

Der Wiener Fußball zählte in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Zentren der europäischen Fußballkultur. Der Sammelband fragt nach den Veränderungen dieser Popularkultur nach dem »Anschluss« 1938 an das Deutsche Reich und den fußballerischen Beziehungen zwischen »Altreich« und »Ostmark«.

Welche politischen Funktionen erfüllte der Fußball und inwiefern hatte der »normale« Sportbetrieb eine systemstabilisierende Rolle in der »Ostmark«? Wie äußerte sich der NS-Terror im Fußball?

Welche Freiräume bot der Fußballplatz als öffentlicher Raum, in dem Protest artikuliert werden konnte? Wie können vorhandene anti-deutsche Stimmungen bei Begegnungen mit Teams aus dem »Altreich« gedeutet werden?

Welche Rolle spielten »Erinnerungsorte « des Fußballs nach 1945 für die österreichische Vergangenheitspolitik – und wie werden sie heute betrachtet?

Der Sammelband zieht eine erste kritische Zwischenbilanz zum Forschungsstand bei den wichtigsten österreichischen Fußballvereinen und zeigt Bedarf an weiterer Forschung auf.

Autoren
David Forster
, verh. Winterfeld, geboren 1972 in Wien, Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien, seit 1999 in Forschung und Lehre tätig, seit 2002 Mitarbeiter des Fußballmagazins »ballesterer«, seit 2009 Historiker im Archiv der IKG Wien. Publikationen und Ausstellungen u. a. zur »Wiedergutmachung« von NS-Verbrechen, NS-Militärjustiz und zu österreichischer Fußballgeschichte.

Jakob Rosenberg, geboren 1981 in Wien, Studium der Politikwissenschaft in Wien und Neapel, Chefredakteur des Fußballmagazins »ballesterer«, zwischen 2007 und 2012 Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. 2009 bis 2010 Forschungsprojekt »Grün-weiß unterm Hakenkreuz. Der Sportklub Rapid im Nationalsozialismus«.

Hrgs. Georg Spitaler, geboren 1972 in Wien, Studium der Politikwissenschaft/ Geschichte, seit 2008 Assistent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, seit 2002 Redakteur bzw. ständiger Mitarbeiter des Fußballmagazins »ballesterer«. 2009 bis 2010 Forschungsprojekt »Grün-weiß unterm Hakenkreuz. Der Sportklub Rapid im Nationalsozialismus«.

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Fußballhelden – Der Weg zur Weltmeisterschaft


Fußballhelden
Der Weg zur Weltmeisterschaft
Autorin: Maja Nielsen
64 Seiten, farbig illustriert, gebunden
Gerstenberg
Euro 12,95 (D)
Euro 13,40 (A)
sFr 18,60 (UVP)
ISBN 978-3-8369-4881-4

„Tor! Tor! Toor! Deutschland ist Weltmeister!“ Auch 60 Jahre nach dem „Wunder von Bern“ hat wohl jeder Fußballfan den Jubel über diesen großen Erfolg im Ohr.
Maja Nielsen erzählt hier erstmals für Kinder die Geschichte dieses sensationellen Siegs, der eine ganze Nation in Freudentaumel versetzte. Sie lässt uns am dramatischen Spielgeschehen teilhaben und macht uns mit den Helden vertraut, die das „Wunder von Bern“ möglich gemacht haben: Sepp Herberger und Fritz Walter.
Ihre Geschichte ist zugleich ein packendes Stück Zeitgeschichte.
Wie ging es mit dem deutschen Fußball weiter? Wie wird man heute Fußballprofi und Nationalspieler? Das verrät exklusiv für dieses Buch Matthias Ginter, U-21-Nationalspieler und Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold.
Autorin
Maja Nielsen
schreibt Abenteuergeschichten, die als Bücher, Hörbücher und Rundfunkreportagen erschienen sind. Für die Reihe Abenteuer! wird sie von Experten der jeweiligen Sachgebiete unterstützt.2013 wurde Maja Nielsen von den Buchhändlern zur Lesekünstlerin des Jahres gewählt.

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Fußball einmal anders gesehen


Fußball einmal anders gesehen
Autorin: Regina Hillmann
176 Seiten, Broschur
Verlag Kern
Euro 14,90 (D)
ISBN 978-3-944-22477-0

Fußball kann man hören. Und genau das ist es, was Regina Hillmann und Nina Schweppe dazu veranlasste, den Verein Sehhunde e.V. ins Leben zu rufen. Radioreporter wie Herbert Zimmermann mit seinem berühmten Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor! Bewiesen schon 1954, dass man Fußball auch mit den Ohren genießen kann.

Regina Hillmann beschreibt in diesem Buch, wie blinde Fußballfans das Spiel im Stadion erleben und sorgte mit ihrem Verein dafür, dass schon in über 30 Stadien ein Reportage-Service für blinde und sehbehinderte Fans angeboten wird. Hier ist ihre bewundernswerte Geschichte.

Das Buch wird begleitet mit einem Vorwort von Bundespräsident a.D. Horst Köhler und einem Nachwort von Christoph Daum.

Autorin
Regina Hillmann
, wurde 1970 in Syke, einer Kleinstadt nahe Bremen geboren. Um eine weiterführende Schule besuchen zu können, zog die hochgradig Sehbehinderte 1985 nach Hamburg, wo sie heute noch lebt und als Sachbearbeiterin bei einem internationalen Konzern tätig ist.
Vor mehr als zwanzig Jahren gründete sie gemeinsam mit einer blinden Freundin den „Fanclub Sehhunde“, einen Fußballfanclub für Blinde und Sehbehinderte. Als Vorsitzende dieses Vereins setzt sie sich unter anderem für die Einrichtung von Plätzen mit einer Spezialreportage für Blinde in Fußballstadien ein. Für dieses Engagement erhielt sie 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Auf Drängen von Freunden entschied sie sich nun, ihre Erlebnisse und Erfahrungen rund um ihr Hobby zu Papier zu bringen.

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Fußballfieber


Fußballfieber
Autor: Michael Wald
288 Seiten ca. 40 Farbfotos, Broschur
Verlag Kern
Euro 14,90 (D)
ISBN 978-3-944-22478-7

Seit seiner Kindheit ist der heutige Polizeibeamte Michael Wald vom Fußballfieber infiziert. Seine sportlichen Aktivitäten fanden weitgehend in Fußball-Kreisligen statt. Derzeit spielt er in der Altherrenmannschaft des FSV Dieblich, denn es ist ihm im Alter von 56 Jahren immer noch nicht gelungen, seine ruhmreiche Laufbahn würdevoll zu beenden.
Der Autor beschreibt den Fußball, so wie er ihn als leidenschaftlicher Kicker und Fan mit all seinen Emotionen und kuriosen, atemberaubenden Begleiterscheinungen kennen und lieben gelernt hat, auf und neben dem Platz.
Aus Mangel an persönlicher Erfahrung kann er nicht von der großen Welt des runden Leders berichten, sondern nimmt das unscheinbare Dasein des gemeinen Kreisligaspielers in Verbindung mit seinen biografischen Ansätzen unter die Lupe, was nicht minder spannend ist. Das alles tut er mit Selbstbewusstsein und einer gehörigen Portion Humor.
Autor
Michael Wald
arbeitet als Kriminalhauptkommissar im Bundeskriminalamt. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Dieblich an der Mosel. Seit seiner Kindheit ist er aktiver Fußballspieler und hat, laut eigenen Worten, bis zum heutigen Tage jede sich bietende Möglichkeit verstreichen lassen, um seine glanzvolle Laufbahn würdig zu beenden. Und in der Altherrenmannschaft des FSV Dieblich wird ihm der „Abschluss mit Würde“ auch wahrscheinlich nicht mehr gelingen.

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Fußball zur Zeit des Nationalsozialismus


Fußball zur Zeit des Nationalsozialismus
Hrsg.: Markwart Herzog; Seiten: 334, broschur, 49 s/w Abb.
Verlag: Kohlhammer
Preis: ? 19,80 (D)
ISBN 978-3-17-020103-3

Als Massenphänomen hatte der Fußballsport seit den 1920er Jahren enorm an wirtschaftlicher Bedeutung und gesellschaftlicher Akzeptanz gewonnen.

Dies fand seinen Niederschlag im Alltagsleben, in Presse und Rundfunk, in Literatur, Film und bildender Kunst. Veränderten sich in den 1930er und 1940er Jahren das Gesicht des Fußballsports und die Sichtweisen auf ihn in den Medien und Künsten? Gab es eine zeitspezifische Fußballsportfotografie oder -karikatur mit unverkennbar nationalsozialistischer Ästhetik?

Wie wurde die Symbolik des Fußballspiels eingebunden, gedeutet und (um)interpretiert im nationalsozialistischen Alltag?

Diese und andere Aspekte der Kulturgeschichte des Fußballs im Dritten Reich werden in diesem Band behandelt.

Autor
Dr. Markwart Herzog
ist Religionsphilosoph und Wissenschaftlicher Bildungsreferent der Schwabenakademie Irsee.

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