Futtern Sie die Affen nicht! Übelsetzungen


Futtern Sie die Affen nicht! Übelsetzungen
Autor: Titus Arnu
128 Seiten, broschur
Langenscheidt
Euro 9,99 (D), Euro 10,30 (A), sFr 16,90 (UVP)
ISBN 978-3-468-29860-8

Es ist Urlaubszeit! Die Frage nach der passenden Reise stellt sich nun akut: Ist man auf der Suche nach abgefahrenen Sportarten, sollte man einmal „Worsserschie“ ausprobieren. Braucht man einen Ausgleich zum alltäglichen Stress, findet man im schönen Italien sicherlich die „ästhetische Mitte“. und wenn mann alles schon versucht, doch nichts geholfen hat, dann bleibt noch tunesiches „Argan Oil“ und die körperliche „Flabbiness“ sowie das „Knicken“ der Haut gehören der Vergangenheit an. All diese und noch viel mehr ultimative Sprachpannen aus aller Welt bietet das Langenscheidt Entertainment Programm diesen Sommer mit „Futtern Sie die Affen Nicht“, gewohnt witzig kommentiert von Titus Arnu.

Dass die englische Sprache hierzulande häufig missverständlich eingesetzt wird, dürfte den meisten schon einmal aufgefallen sein. Auch die deutsche Sprache ist im Ausland nicht davor gefeit: Sie wird verkürzt, verdreht und oft in ganz unsinnige Formulierungen gezwungen. Aber daraus entstehen meist die besten Urlaubssouvenirs! Eifrige Touristen sammelten Fotos von all den unfreiwillig komischen Sprachpannen aus aller Herren Länder.

Der inzwischen fünfte Band der beliebten Übelsetzungen-Reihe beweist aufs Neue: Deutsche Sprache, schwere Sprache! Irre Fehler, wahnwitzige Formulierung, missglückte Beschreibungen oder kurz: Übelsetzungen. Schonungslos offenbart auch der neue Band die Skurrilsten und Kreativsten davon.

Ein nie versiegender Quell sprachlicher Unfälle ist und bleibt die Speisekarte. Was da manchmal auf den Tisch kommt, ist für einen Muttersprachler nur schwer zu verdauen. „Streicheln a la Italien“ mag der eine oder andere noch niedlich finden. Aber bei einem „Congenital Breakfast“ hört der Spaß auf. Geschlechtsteile passen einfach nicht zum Morgenkaffee – auch nicht in Laos.

Autor
Titus Arnu
, geboren 1966, studierte in München Journalismus und arbeitete als Autor und Reporter unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und für Glamour. Zurzeit schreibt er für die Redaktion Panorama der SZ.

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