Gene Jackson “Power Of Love”

geneSolodebüt des Drummer-Superstars: Von Herbie Hancock und Dave Holland inspiriertes Jazz-Trio.

Schlagzeuger als Bandleader sind im Jazz gar nicht so selten. Dennoch überrascht es, dass “Power Of Love” Gene Jacksons Solodebüt darstellt – immerhin sprechen wir hier von einem Drummer-Superstar. Jackson wurde 1961 in Philadelphia geboren. Von 1979 bis 1984 studierte er am Berklee College of Music in Boston, 1987 siedelte er nach New York City über. Während der Neunziger gehörte er den verschiedenen Bands von Herbie Hancock an.

Im Laufe seiner Karriere trommelte Jackson für Dave Holland, Robin Eubanks, Wayne Shorter, Dianne Reeves, Christian McBride, Hugh Masekela, Cyrus Chestnut, Terence Blanchard, Andrew Hill, George Coleman, Chico Freeman, Don Patterson und Elvis Costello – um nur einige zu nennen. In den Nullerjahren trat Jackson überwiegend in Europa auf, mittlerweile lebt er in Tokio.

Auf den zehn dezent afrokaribisch angehauchten Tracks von “Power Of Love” wird Jackson von Gabriel Guerrero am Piano und dem Kontrabassisten Carlo de Rosa begleitet. Die Aufnahmen, bei denen es sich überwiegend um Originalkompositionen aller Beteiligten handelt, fanden am 16. April 2017 in den Tedesco Studios (New Jersey) statt. Sie sind geprägt durch Jacksons langjährige Zusammenarbeit mit Herbie Hancock und Dave Holland. “I just fell in love with the environment”, so der Drummer.

Tracks
1 I Love You
2 Great River
3 A Peaceful Tremor
4 Lighting
5 Played Twice
6 Land Of The Free
7 Neptune
8 Ugly Beauty
9 Before Then
10 Lapso

Gene Jackson “Power Of Love”
Whirlwind

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