Ghalia & Mama’s Boys „Let The Demons Out“

ghaliaEinige Alben nehmen dich sofort gefangen. Wie die gedämpften Klänge, die du im Vorbeigehen an einem von New Orleans’ Juke-Joints hörst, kommt auch Let The Demons Out einem Rock ’n’ Roll-Lockruf gleich, der dich hellhörig macht und dich in seinen Bann zieht. Bei Europas aufstrebendster junger Sängerin und Louisianas heißester R&B-Band ist Widerstand einfach zwecklos.

Wenn du Ghalia Vauthier noch nicht kennst, mach dich bereit für eine Künstlerin, die an der Schwelle zu etwas ganz Großem steht. Ghalia selbst suchte sich bald die größtmögliche Herausforderung von allen: Amerika. Jeder neue Staat war wie ein neues Abenteuer, doch der wahrscheinlich ausschlaggebende war Louisiana, wo der Grundstein für Let The Demons Out gelegt wurde, als Ghalia auf die Lokalmatadore Johnny Mastro & Mama’s Boys traf. Die Chemie stimmte sofort und sie zog mit ihnen in New Orleans’ Music Shed Studio. »Das Ziel war es, ihre Energie und Erfahrung mit meinen Songs und meiner Stimme zu verbinden«, erklärt sie. »Wir sind eine Symbiose eingegangen und so konnte die Chemie zwischen uns richtig explodieren.«

Let The Demons Out könnte nicht authentischer sein. Mama’s Boys sind wie der Motor, der diese zwölf Tracks antreibt, und die Funken fliegen nur so zwischen Mastros energiegeladener Mundharmonika, Smokehouse Browns brennender Gitarre, Dean Zuccheros groovendem Bass und den rhythmischen Beats von Rob Lee. Angeführt wird das Ganze jedoch von Ghalias überwältigender Stimme, die sowohl honigsüß sein als auch einem Kriegsgebrüll anmuten kann.

Tracks
1 Backstage queen
2 Why do we hurt the ones we love
3 Wild one
4 Highway of tears
5 Breaking free
6 Work horse
7 Sweet angel
8 Run away
9 Wild horses
10 A good man
11 He loves me

Ghalia & Mama’s Boys „Let The Demons Out“
Ruf Records

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