Gnadenlos – warum Menschen morden


Gnadenlos – warum Menschen morden
Autor: Jürgen Schreiber
224 Seiten, gebunden
C. Bertelsmann
Euro 16,99 (D), Euro 17,50 (A), sFr 26,90 (UVP)
ISBN 978-3-570-10080-6

Spektakuläre Kriminalfälle, exzellent recherchiert und hautnah beschrieben ? im Stile literarischer Reportagen.

Als Gerichtsreporter schaut Schreiber genau hin, hört genau zu. Er sucht bei Angehörigen, Ermittlern und Tätern nach Hintergründen, begegnet nicht enden wollendem Leid, unversöhnlichem Hass, verstörten Seelen. Schuld und Sühne, Schicksal und Verstrickung bewegen die Menschen, weil oft ein einziger Moment genügt, um in den Bann des Bösen zu geraten.

Der nette Nachbar, der eine Siebzehnjährige erschlägt und danach eine Familie gründet, der Vater, der seine beiden Buben ertränkt, die Ehefrau, die das fast perfekte Verbrechen ihres Mannes jahrelang deckt, die Geliebte, die ihren Freund mit einem Kopfschuss erledigt und zwei Wochen später in Weiß einen anderen heiratet.

Der preisgekrönte Autor und Journalist Jürgen Schreiber erzählt Geschichten von zerstörten Leben, tödlichen Irrtümern, heillosen Verwicklungen: vom Mord an Jakob von Metzler, vom Freigänger, der eine blutige Spur durch Deutschland zog, vom ersten Geiselgangster Deutschlands, von der Jagd auf die Killer von Treuhandchef Rohwedder.

Jürgen Schreiber begegnet Tätern und Angehörigen von Opfern, sucht bei Ermittlern und Prozessbeteiligten nach Hintergründen, erfährt von nicht enden wollendem Leid, unversöhnlichem Hass, gebrochenen Herzen. Schuld und Sühne, Schicksal und Verstrickung – seine Reportagen bewegen, weil oft ein einziger Moment genügt, um in den Bann des Bösen zu geraten.

In zwanzig sorgfältig recherchierten Reportagen offenbaren sich schwer zu begreifende menschliche Abgründe. Schreiber nähert sich ihnen behutsam, hält sich zurück mit Erklärungen und Urteilen, lässt vielmehr die Fakten und die Beteiligten sprechen und den Leser so auf verstörende Weise teilhaben an Welten, die für immer aus den Fugen geraten sind.

Autor
Jürgen Schreiber,
Jahrgang 1947, mehrfach ausgezeichneter Journalist und Sachbuchautor, war bis 2007 Chefreporter beim ?Tagespiegel?. Er schrieb für das ?SZ-Magazin?, das ?ZEITmagazin?, die ?Frankfurter Allgemeine Zeitung?, die ?Stuttgarter Zeitung? und die ?Frankfurter Rundschau?. Schreiber war Gründungsmitglied von ?Die Woche? und erhielt zweimal den Wächter-Preis der deutschen Presse sowie 1991 den Theodor-Wolff-Preis. Buchveröffentlichungen: ?Ein Maler aus Deutschland? (2005: Pendo), ?Meine Jahre mit Joschka? (2007: Econ), ?Die Stasi lebt? (2009: Knaur) und ?Sie starb wie Che Guevara? (2009: Artemis & Winkler).

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